Nachruf zum Tode von Ferdinand Netzeband

Der Verein für Orts- und Heimatkunde Hohenlimburg e. V. trauert um Ferdinand Netzeband. Er verstarb am 12. November 2008 im Alter von 86 Jahren. Beruflich seit jungen Jahren in Hohenlimburg als Lehrer tätig, war er bis zu seiner Pensionierung im Jahre 1985 Rektor der Katholischen Grundschule Wesselbach. Mehr als 50 Jahre lang hielt er dem Heimatverein die Treue und konnte für dieses seltene Jubliäum im Jahre 2007 geehrt werden. Bei der Jahreshauptversammluing vom 3. März 1989 wurde er in den Beirat des Vereins gewählt und gehörte diesem Gremium 18 Jahre lang an. Altersbedingt kandidierte er bei der Jahreshauptversammlung 2007 nicht mehr. Auch dem Tochterverein Hohenlimburger Heimatblätter e. V. fühlte sich Ferdinand Netzeband eng verbunden und war bis zu seinem Tode dessen Mitglied. Er ließ sich für Sonderaufgaben in die Pflicht nehmen, so etwa im Jahre 1996, als er für den Verein für Orts- und Heimatkunde Hohenlimburg e. V. im Jubliläumsausschuß "250 Jahre Stadt Hagen" mitwirkte. Ferdinand Netzeband war ein Menschenfreund. Seine in sich ruhende Art, sein feiner unaufdringlich-hintergründiger Humor, seine Lebenserfahrung und Weisheit machten ihn zu einem gern gesehenen Partner und Ratgeber. Der Verein für Orts- und Heimatkunde Hohenlimburg e. V. wird Ferdinand Netzeband ein ehrendes Andenken bewahren.

(Text: Widbert Felka, 23.11.2008)


Nachruf zum Tode von Otto Krägeloh

Mit Bestürzung hat der Verein für Orts- und Heimatkunde Hohenlimburg e.V. auf die Nachricht vom plötzlichen Tode von Otto Krägeloh (70) reagiert. Der Verein trauert um einen Mann, der über viele Jahre einer seiner herausragenden Repräsentanten war. Sechzehn Jahre lang, von 1987 bis 2003, diente der studierte Diplom-Volkswirt dem Heimatverein als Kulturwart und Vorstandsmitglied. In dieser Zeit machte er sich vor allem einen Namen als profilierter Reiseleiter, als Moderator des jährlichen Plattdeutschen Abends und als plattdeutscher Autor der Hohenlimburger Heimatblätter.

Seine meist mehr als 10tägigen Studienfahrten innerhalb Deutschlands oder ins nahe Ausland waren legendär und begehrt. In der Regel waren diese Fahrten schon vor Veröffentlichung im Jahresprogramm des Heimatvereins ausgebucht. Großen Anklang fanden die über lange Jahre hinweg zur Adventszeit angebotenen Plattdeutschen Abende im Schloßrestaurant, zu denen selbst Heimatfreunde aus den Nachbarorten nach Hohenlimburg kamen. Und Otto Krägelohs in den „Heimatblättern“ veröffentlichte plattdeutsche „Dönekes“ wurden oft mit Lachsalven quittiert. Doch reduzierte sich sein Plattdeutsch-Repertoire nicht nur auf humoristische Einlagen.

Als echter „Poalbürger“ in der Nahmer groß geworden, war Otto Krägeloh schon seit Jahrzehnten aus seiner zweiten Heimat Reh nicht mehr wegzudenken. Hier wie dort gehörte er zum Urgestein, ein echter Hohenlimburger eben. Dazu trug sicher auch seine Rolle als Jäger bei. Er war langjähriger Vorsitzender des Hegerings Hohenlimburg und gehörte über viele Jahre hinweg dessen Bläserkorps an. Der Heimatverein wird Otto Krägeloh ein ehrendes Andenken bewahren.



Widbert Felka

1. Vorsitzender
Verein für Orts- und Heimatkunde Hohenlimburg e.V.



Hohenlimburg, 18. August 2006


Otto Krägeloh

Literaturauswahl

Bleicher, Wilhelm: Zur Erinnerung an Otto Krägeloh, in HOHENLIMBURGER HEIMATBLÄTTER, 68. Jahrgang, Nr. 8/2007, August 2007, S. 275 - 281



Krägeloh, Otto: HOHENLIMBURGER HEIMATBLÄTTER, 67. Jahrgang, Nr. 7/2006, Juli 2006


Krägeloh, Otto: HOHENLIMBURGER HEIMATBLÄTTER, 66. Jahrgang, Nr. 11/2005, November 2005


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