Lesung | Der Fluch von Cöln

Henning Isenburg. Lesung ‚Der Fluch von Cöln‘. Foto: W. Turner

Am Samstag, den 26. Oktober 2019, las Henning Isenberg vor einem interessierten Publikum im Gemeindehaus der Reformierten Kirche aus seinem historischen Roman „Der Fluch von Cöln“. Zu der Veranstaltung hatte der Verein für Orts- und Heimatkunde Hohenlimburg e. V. eingeladen.

Sabine Turner, Widbert Felka, Henning Isenberg. Foto: W. Turner

Rund 60 Heimatfreunde füllten das Gemeinehaus zu diesem kurzweiligen, spannenden und unterhaltsamen Vortrag, den Widbert Felka als Vorsitzender des Heimatverein Hohenlimburg eingeführt hatte.

Der Autor stellte zu Beginn die Bedeutung Hohenlimburgs heraus. Die Handlung spielte sich in der Grafschaft Limburg ab; es geht um die Rückgewinnung der Grafschaft durch Theoderich (auch Dietrich genannt); der Baubeginn der (Hohen-)Limburg kommt auch darin vor.

Denn unsere Heimat hatte seither, was heute leider in großer Zahl im Verborgenen liegt, viel zu bieten. So gab es mehrere Burgen und „feste Häuser“ in und um Hohenlimburg, die Isenberg am Samstag kurz aus der Versenkung auferstehen ließ. Das Gebiet des heutigen Hohenlimburg mit Umgebung wechselte zwischen den Limburger und den Märker Grafen hin und her; hat also eine wechselvolle Geschichte. Und genau dieses umbrüchige Kapitel unserer Heimat schildert der neue Roman von Henning Isenberg.

Henning Isenberg, 1966 geboren, wuchs in Iserlohn im Sauerland auf. Heute lebt und arbeitet er bei Stuttgart als Coach und Autor. Er nahm an mehreren Schreibwerkstätten teil, u.a. beim Jürgen Kehrer, dem Autor der Wilsbergs-Krimis. Wie die beiden ersten Teile „Das Friederich-Lied“, spielt auch der dritte Roman wieder zwischen Rhein und Ruhr.

Das Friedrich-Lied – Band. 1:

Um überhaupt Anspruch auf Sophie, die seinem Bruder versprochen war, anmelden zu können, muss sich Friedrich, der ehemalige Novize, die Sporen der Ritterschaft verdienen. Doch statt glanzvoller Siege, erfährt er im welfischen Gefolge die Schattenseiten des Krieges.

Das Friedrich-Lied – Band. 2:

Zurück in deutschen Landen, entbrennt der Thronstreit zwischen Welfen und Staufern. Zugleich erkennt Friedrich, dass sein Land bedroht ist und auf Sophies Herzen ein dunkler Schatten liegt; beides hat mit seinem Großonkel zu tun und der steht im Lager der Staufer.

Der Fluch von Cöln:

Seit Theos Vater, Friedrich, für den Mord am mächtigsten Mann nördlich der Alpen verantwortlich gemacht wird, versuchen der neue Erzbischof und Cousin Ado, Theo zu töten. Ein Wettlauf um Theos Leben beginnt und gleichzeitig tritt Adelheid in Theos Leben. Ab 2019 im Handel.

Henning Isenberg

Immer schon fühlte sich Henning Isenberg an die alte Welt angebunden. Inspiriert von „die Nebel von Avalon“ oder „der Herr der Ringe“, holt er auf fantastische Weise die ewigen Mythen für uns zurück. 2014 erschien der erst Roman der Isenberg-Trilogie – 2019 nun der Dritte.

Nach einer wahren Begebenheit erzählt der Fluch von Cöln die rasante Geschichte des jungen Theo; sein Vater starb qualvoll vor seinen Augen, weil er sich gegen den Erzbischof von Köln erhoben hatte. Die folgenden Jahre wird Theo bei den Deutschmeistern versteckt, doch bald muss er sich seinen mächtigen Feinden stellen – allen voran Ado von der Mark, der die Güter seiner Familie an sich riss, und dessen mächtigem Verbündeten, dem Kölner Erzbischof Heinrich von Molenark. Und ausgerechnet Adelheyd, in die er sich verliebt, gehört dem gegnerischen Lager an.

Foto, Cover, Inhalt der Bücher und Kurzvita: Henning Isenberg