Mahnmal 2017 bis 2006

Das Mahnmal in Elsey

Volkstrauertag am 19. November 2017

Erik O. Schulz, Oberbürgermeister der Stadt Hagen, hielt bei der zentralen Gedenkveranstaltung der Stadt Hagen die Rede.

Er betonte, wie durch Krieg und Gewalt Unschuldige leiden müssen. Bei Hunderttausenden, die durch Hass, Gewalt und Terror in der Welt erschüttert werden, bleibt das Schicksal des Einzelnen. Schulz forderte, dass das Gedenken am Volkstrauertag an die nachwachsende Generation weitergegeben werden muss. Der Volkstrauertag fordere nicht nur das Gedenken, sondern auch das Handeln. Der Volkstrauertag fordere uns alle auf zum Eintritt für Frieden und Freiheit. Dies sei keine Selbstverständlichkeit.

Die musikalische Umrahmung erfolgte durch das Bläserkorps des Hegerings Hohenlimburg sowie den Elseyer-Nahmer-Männerchor.


Erik Olaf Schulz. Oberbürgermeister der Stadt Hagen bei der Gedenkrede.

Fotos: Peter Mager, 19. November 2017

 

Volkstrauertag am 13. November 2016

Karin Nigbur-Martini, stellvertretende Bezirksbürgermeisterin, gedachte in ihrer Ansprache den Tragödien der zwei Weltkriege im vergangenen Jahrhundert und deren Opfern: „Der Volkstrauertag ist als Veranstaltung zum Gedenken der Kriegsopfer gut und richtig…“

Die musikalische Umrahmung erfolgte durch das Bläserkorps des Hegerings Hohenlimburg sowie den Chor Vigholin.

Fotos: Winfried Turner, 13. November 2016

 

Volkstrauertag am 15. November 2015

Prof. em. Dr. Gerhard E. Sollbach bei seiner Gedenkrede. Rechts im Bild: Heimatvereinsvorsitzender W. Felka

Die Ansprache hielt der Historiker Prof. em. Dr. Gerhard E. Sollbach (Herdecke). Zahlreiche Repräsentanten des öffentlichen Lebens, Organisationen, Vereine und Bürger nahmen an der Gedenkveranstaltung teil.

Die musikalische Umrahmung erfolgte durch das Bläserkorps des Hegerings Hohenlimburg sowie den Elseyer-Nahmer-Männerchor und MGV Harmonie.

Fotos: Peter Mager, 15. November 2015

 

Volkstrauertag am 16. November 2014

Michael Scheffler, Mitglied des Landtags NRW, bei seiner Gedenkrede.

Michael Scheffler, Mitglied des Landtags NRW und stellvertretender Bürgermeister von Iserlohn, sprach von den Errungenschaften der Nachkriegszeit. Auch wenn in Deutschland seit fast 70 Jahren in einer Demokratie lebe, so gebe es genug Ereignisse, die für Beunruhigung sorgen. Er sprach damit auch das Flugmanöver der russischen Luftwaffe über europäischem Boden an: „Die Errungenschaften des Nachkriegseuropas sind ein hohes Gut, das wir unbedingt beschützen müssen!“. Unter Bezugnahme auf den Konflikt in Syrien mit dessen weltweiten Auswirkungen sagte Scheffler: „Mehr als 9.000 Kinder fanden bereits den Tod und Tausende Flüchtlinge suchen eine neue Heimat. Doch wir in Deutschland gehen nicht einmal menschenwürdig mit ihnen um… Wir gedenken heute den Soldaten und deren Familien, die in den Kriegen dieser Welt zum Opfer wurden. Dort wo es uns möglich ist, haben wir Hilfe anzubieten…“

Die musikalische Umrahmung erfolgte durch das Bläserkorps des Hegerings Hohenlimburg sowie den Elseyer-Nahmer-Männerchor und MGV Harmonie.

Fotos: Rafaela Habicht, 16. November 2014

 

Volkstrauertag am 17. November 2013

Superintendent i.R., Heinz-Dieter Quadbeck, mahnte in seiner Ansprache eindringlich zu einer Umkehr – weg von „Advents-Events“, hin zur Erinnerung und zur Besinnung. Die Zeit zwischen dem Volkstrauertag und dem 1. Advent solle eine Umkehr erfahren. Quadbeck: „Die Trauer um das, was gewesen ist, muß Zeit und Raum einnehmen können…“ Er nehme einen „seltsamen Anachronismus“ wahr, wenn jetzt bereits Weihnachtsbäume aufgestellt werden und die Zeit stiller Feiertage zur kommerziellen Ausbeutung des Weihnachtsfestes genutzt werde.

Die musikalische Umrahmung erfolgte durch das Bläserkorps des Hegerings Hohenlimburg sowie den Elseyer-Nahmer-Männerchor.

Fotos: Peter Mager, 17. November 2013

 

Volkstrauertag am 18. November 2012

Wolfgang Jörg, Mitglied des Landtags in NRW, bei seiner Gedenkrede. Links im Bild: Heimatvereinsvorsitzender Widbert Felka.

Wolfgang Jörg (Mitglied des Landtags NRW) zeigte die Wandlung des Tages von einem Trauer-, hin zu einem Gedenktag, auf. Er rief zur Auseinandersetzung mit Ausgegrenzten dieser Gesellschaft auf und mahnte engagiertes Eintreten für Minderheiten an.

Das Grußwort für die Stadt Hagen sprach Bürgermeister Dr. Hans-Dieter Fischer (CDU). Zu Beginn seiner Ausführungen dankte er dem ausrichtenden Verein für Orts- und Heimatkunde Hohenlimburg sowie den Musikgruppen, Organisationen und anderen Mitwirkenden für die würdige Gestaltung des Volkstrauertages am Mahnmal in Elsey seit dem Jahr 1978.

Die musikalische Umrahmung erfolgte durch das Bläserkorps des Hegerings Hohenlimburg sowie den MGV Harmonie.

Fotos: Rafaela Habicht, 18. November 2012

 

Volkstrauertag am 13. November 2011

Willi Strüwer Vorsitzender der CDU-Ortsunion Hohenlimburg bei seiner Gedenkrede.

Willi Strüwer stellte in seiner Gedenkrede die Rolle des Volkstrauertages aus der Sicht der Nachkriegsgeneration dar. Frieden, Freiheit und Menschlichkeit seien keine Selbstverständlichkeiten. Die Erinnerungen an vergangenes Unrecht sollen für Entwicklungen der Gegenwart sensibilisieren.

Besonders hervorgehoben hat Willi Strüwer die Notwendigkeit des aktiven Eintretens gegen aktuelle rechtsextremistisch motivierte Mordserien und „Ewiggestrige, die lieber Fahnen schwingen“. Es gelte, den Krieg zu vermeiden und den Frieden zu wahren.

Die musikalische Umrahmung erfolgte durch das Bläserkorps des Hegerings Hohenlimburg sowie den Elseyer-Nahmer Männerchor.

 

Fotos: Peter Mager, 13. November 2011

 

Volkstrauertag am 14. November 2010

Pfarrer Johannes Bevers Evangelisch-lutherische Kirchengemeinde Elsey

Pfarrer Johannes Bevers stellte in seiner Gedenkrede die Rolle des Volkstauertages für die (nunmehr) zweite Generation ohne Kriegserfahrung in den Mittelpunkt und die Aufforderung, der kritischen Durchdringung der Vergangenheit die kritische Beleuchtung der Gegenwart folgen zu lassen. So sei das Entgegenstellen zu diversen Entwicklungen ein Akt der Humanität. In diesem Zusammenhang verwies er auf das Jahr 2011, in dem die Menschenrechtsorganisation amnesty international auf den 50. Jahrestag ihrer Gründung zurückblicken kann.

Die musikalische Umrahmung erfolgte durch das Bläserkorps des Hegerings Hohenlimburg, MGV Harmonie, MGV C. D. Wälzholz und den Werkschor Hoesch.

Fotos: Peter Mager, 14. November 2010

 

Volkstrauertag am 15. November 2009

Gedenkstunde am Mahnmal Die Ansprache hielt Bezirksbürgermeister Hermann-Josef Voss. Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung vom Bläserkorps des Hegerings Hohenlimburg und vom Elseyer-Nahmer Männerchor. Foto: Christian Rasche, WESTFALENPOST

 

Volkstrauertag am 16. November 2008

Dieter J. Aufenanger Pfarrer im Pastoralverbund Hohenlimburg-Halden

Pfarrer Dieter J. Aufenanger erinnerte in seiner Gedenkansprache an die Aussagen von Pfarrer Paul Marx (evangelisch-lutherische Kirchengemeinde Elsey) gelegentlich der Übergabe des Mahnmals an die Öffentlichkeit vor nunmehr 30 Jahren (19. November 1978). Zentrale Botschaften von Pfarrer Marx seien heute in Zeiten von Kriegseinsätzen deutscher Soldaten genauso aktuell, wie die Aufforderung von Pfarrer Achim Dreessen beim Volkstrauertag 2006 nach Einsatz für mehr Frieden, mehr Menschlichkeit und mehr Gerechtigkeit.

Fotos: Peter Mager, 16. November 2008

 

Volkstrauertag am 18. November 2007

Oberbürgermeister Peter Demnitz

Volkstrauertag: Ein stiller Gedenktag, der unermeßliches Leid in die Erinnerung ruft. Hagens Oberbürgermeister Peter Demnitz stellte die gemeinsame Verantwortung für den Frieden in den Mittelpunkt seiner Ansprache.

Die Hagener Zentralveranstaltung fand im Jahr 2007 am Mahnmahl in Elsey statt. Für den würdigen musikalischen Rahmen sorgten das Bläsercorps des Hohenlimburger Hegerings und der „Gemischte Chor Liederkranz“.

Fotos: Peter Mager, 18. November 2007

 

Volkstrauertag am 19. November 2006

Die Veranstaltung im Jahr 2006 wurde musikalisch umrahmt durch das Bläsercorps des Hohenlimburger Hegerings und den Elseyer-Nahmer-Männerchor. Die Ansprache hielt Pfarrer Achim Dreessen von der ev.-luth. Kirchengemeinde (Kreuzkapelle, Kaiserstraße) in Hohenlimburg.

 

Pfarrer Achim Dreessen Foto: privat