Unsere Donau-Kreuzfahrt

Unsere Donau-Kreuzfahrt „Auf den Spuren von Sissi…“ (14.-21.04.2018)

Unter dem Motto „Auf den Spuren von Sissi“ erlebten wir…, gemeint sind 38 Mitglieder und Freunde des Hohenlimburger Heimatvereins…, eine 8-tägige Donau-Kreuzfahrt vom Feinsten. Nach wochenlangen, kühlen Temperaturen meinte es der Wettergott außerordentlich gut mit unserer Gruppe. Pünktlich zur Abreise schickte er uns sehr viel Sonnenschein und eine explodierende Natur mit farbenfrohen Landschaften.

Kurz vor der Abreise wurde das Gepäck abgegeben und per Extra-Transfer über die Straße transferiert. Mit dem Regional-Express ging es dann in einer 2 ½ stündigen Fahrt durch das frühlinghafte, frisch-grüne Sauerland nach Kassel. Die Weiterfahrt erfolgte mit dem ICE über die Schnellfahrstrecke in nur 4 Stunden bis Passau.

Nach der Ankunft begann für uns sozusagen die „Ouvertüre“ mit einem 2-tägigen Besichtigungsprogramm in der Bischofstadt, bevor dann das „Hauptstück“ begann…, die Reise durch die Wachau…, weiter über Wien, Bratislava nach Budapest und wieder zurück.

Als Schiff hatten wir uns die MS Rossini ausgesucht…, die ehemalige „Donau-Prinzessin“…, aus der gleichnamigen ZDF-Serie in den 1990er Jahren. Die Besonderheit: Uns standen bei dieser Reise besonders zahlreiche Kabinen zur Alleinbenutzung zur Verfügung, so dass sich allein 14 Singles an dieser Reise erfreuen konnten. Nicht nur diese Alleinreisenden waren es, die all- abendlich im Panorama-Salon für Stimmung „a la Hohenlimburg“ sorgten, sondern fast unsere komplette Gruppe. Bei den täglichen Ausflügen stand uns ein „eigener“ Bus zur Verfügung, so dass auch die „Neuzugänge“ sehr schnell in der Gruppe warm wurden und sich wohl fühlten. In Bratislava war es der Stadtführer Georg, der auf sehr humorvolle Art der Gruppe zu verstehen gab, was er von den Politikern in der jungen Slowakei hält. Dabei zeigte er durchaus auch seinen Stolz, dass sein Land mittlerweile auf einem sehr guten Weg ist.

Auch in Budapest konnten wir uns davon überzeugen, dass sich die Stadt sowie das Land Ungarn enorm weiterentwickelt haben und auch hier die Menschen mittlerweile recht zuversichtlich in die Zukunft schauen. Bei herrlichem Sonnenschein erreichten wir dann das „Donauknie“, eine der schönsten Landschaften Ungarns, mit den wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Esztergom (Dom) und Szentendre…, eine malerisch gelegenes Örtchen mit serbischer Geschichte. Als 1690 die Stadt Belgrad von den Türken erobert wurde, mussten die dort lebenden Serben fliehen. Rund

6.000 von ihnen siedelten sich hier an. In Wien schließlich wurde das übliche Besichtigungsprogramm in der Stadt abgespult…, mit einer Extratour per S-Bahn zum Schloss Schönbrunn. Am Abend dann eines der Highlights auf unserer Reise: Eine Wanderung vom Kahlenberg hinunter durch die Weinberge von Nussdorf mit atemberaubendem Blick auf Wien mit anschließendem Besuch beim Heurigen, herrlich gelegen oberhalb der Donau. Letzte Station war dann der Weinort Dürnstein in der Wachau. Dann ging es zurück Richtung Passau und per ICE direkt nach Hagen. Alle Teilnehmer waren sich einig: Schöner kann man eine Donau-Kreuzfahrt kaum erleben. Es war eine traumhaft schöne Reise…, vor allem auch dank „Petrus“. Er muss ein Heimat- und ein Reisefreund sein…

(Eberhard Welz)