Heimatblätter

HOHENLIMBURGER HEIMATBLÄTTER

Im Jahre 1983 hat der Verein für Ort- und Heimatkunde Hohenlimburg e. V. für die Herausgabe der bis dahin vereinseigenen Zeitschrift „HOHENLIMBURGER HEIMATBLÄTTER“ unter diesem Namen einen eigenen Verein gegründet.

Die Zeitschrift wurde 1926 von Rektor Herrmann Esser ins Leben gerufen und erscheint als Monatsschrift.

Luftbild 1959 (Ausschnitt): Rathaus Hohenlimburg und Einmündung der Freiheitstraße auf die Stennertstraße mit dem damaligen Gebäude der Alten Apotheke (unten links). Repro-Foto: Widbert Felka (Archiv Verein für Orts- und Heimatkunde Hohenlimburg e. V.)

Zum Inhalt der aktuellen Ausgabe

HOHENLIMBURGER HEIMATBLÄTTER für den Raum Hagen und Iserlohn, Heft 5/2026

An der Theke vom „Treppchen“                                                                                       Nach sechs Treppenstufen war das Ziel erreicht. Ein Griff auf die Klinke der Tür – und schon stand der Ort der Verheißung im Blick, die langgezogene Theke der Gastwirtschaft. Nach diesem Aufstieg, der hier ein Einstieg sein soll, liegt der Name der Kneipe auf der Hand: „Zum Treppchen“. Sie bietet den Stoff für die jüngste Heimatblätter-Folge der Reihe „Zur Schenke – Alte Wirtshäuser in Hohenlimburg“.   

Nur die älteren Semester werden sich noch an die Wirtsleute Spiller der 1960er- und 1970er-Jahre erinnern. Sie standen für die traditionelle Bier-Schenke jener Zeit, in der auch gern Skat gespielt wurde. Im Ausschank war Krombacher Pils. Im Gedächtnis geblieben ist das spätere Wirtsehepaar Bornemann am Standort Grünrockstraße, Einmündung Preinstraße. Horst Bornemann war zudem als Musiker mit seiner Band „The Teddys“ nicht nur in Hohenlimburg ein Begriff.

Texter Widbert Felka hat auch den Aufmacher des Juni-Heftes der Zeitschrift des Heimatvereins zu Papier gebracht: „Zur Umgestaltung des ‚Ostdeutschen Heimatfensters‘ im Hohenlimburger Rathaus 2022“. Zitieren wir den Wortlaut des Buntglasfensters: „Als das Rathaus geweiht wurde, lebten in dieser Stadt unter 25719 Einwohnern 4623 Heimatvertriebene“. Im Jahre 1958, zwei Jahre nach der Einweihung des Rathauses, konnte das von Engelbert Kaps geschaffene Buntglasfenster der Öffentlichkeit übergeben werden. In den Jahren 2021 und 2022 wurden die Fenster des Hohenlimburger Rathauses durch neue ersetzt mit der Zielsetzung einer zeitgemäßen energetischen Sanierung. Das „Ostdeutsche Heimatfenster“ stellte sich dabei als besondere Herausforderung dar, die angenommen und der erfolgreich begegnet wurde. Ausdrucksstarke Aufnahmen des Fensters und seiner Motive dokumentieren das.  

Volksschule Wesselbach 1948
Von der entbehrungsreichen Nachkriegszeit Ende der 1940er-Jahre kündet ein Beitrag über eine damalige Klasse der Wesselbachschule, geschrieben von dem Zeitzeugen Erhard Bülow. Die Schule im Wesselbachtal war in jener Zeit eine achtklassige Volksschule. Abbildungen eines Geldscheins über „Eine halbe Deutsche Mark“ (1948), einer Lebensmittelkarte Nordrhein-Westfalen (1950) und von Westermanns Volkschul-Atlas „Heimat und Welt“ (1948) illustrieren das Geschehen.

Der Beitrag des Hohenlimburger Biologen Martin Schlüpmann über eine heimische Libellenart dokumentiert jahreszeitgerecht das breite Themenspektrum der Zeitschrift: „Die Blaugrüne Mosaikjungfer, ein eleganter Flieger unserer Heimat“. Und Peter Trotier, ständiger Heimatblätter-Mitarbeiter aus Letmathe, steuert einen bemerkenswerten Text zur Geschichte der Grafschaft Limburg bei: „Dreimaliger Loyalitätswechsel in sieben Jahren – der limburgisch-bergische-preußische Pfarrer Bartholomäus Faulhaber“.    

Die Abonnenten der Zeitschrift werden die neuste Ausgabe wie gewohnt per Post erhalten. Erhältlich ist das Heft in der Hohenlimburger Buchhandlung an der Freiheitstraße, in der Unternahmer bei Weinhandlung Steinbach, am Letmather Bahnhof am Kiosk von „Bahnsteig 42“, in Hagen in der Buchhandlung am Rathaus. Es kostet im Jahres-Abo 45,00 EUR, einzeln 4,50 EUR.            

wf

 

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