Heimatblätter

HOHENLIMBURGER HEIMATBLÄTTER

Im Jahre 1983 hat der Verein für Ort- und Heimatkunde Hohenlimburg e. V. für die Herausgabe der bis dahin vereinseigenen Zeitschrift „HOHENLIMBURGER HEIMATBLÄTTER“ unter diesem Namen einen eigenen Verein gegründet.

Die Zeitschrift wurde 1926 von Rektor Hermann Esser ins Leben gerufen und erscheint als Monatsschrift.

Schloss Hohenlimburg, Ansichtskarte, Poststempel vom 8.7.[19]19 (Ausschnitt) / Archiv Verein für Orts- und Heimatkunde Hohenlimburg e.V.

Zum Inhalt der aktuellen Ausgabe

HOHENLIMBURGER HEIMATBLÄTTER für den Raum Hagen und Iserlohn, Heft 11/2026

Heimatblätter: 100 Jahre Historie und Kultur

Sechs Jahre nach Gründung des Vereins für Orts- und Heimatkunde e.V. Hohenlimburg durch Hermann Esser (1875 – 1935) und seine Getreuen im Oktober 1920 folgte der nächste Paukenschlag: Der noch junge Verein legte die erste Ausgabe einer neuen historischen Zeitschrift vor: „Heimatblätter für Hohenlimburg  und Umgegend”. Heft Nr. 1 erschien im November 1926 und widmete sich dem Thema „Die Raffenburg – Ein Beitrag zur Burgenkunde unserer Heimat”.

Schon das Signet auf der Titelseite der November-Ausgabe 2026 macht darauf aufmerksam, dass die Heimatblätter in diesem Monat ein Jubiläum begehen: „100 Jahre 1926 – 2026“. In einem Vorspann widmet sich Widbert Felka in komprimierter Form der Geschichte der monatlich erscheinenden Zeitschrift. Weitere Artikel stehen exemplarisch für die thematische Bandbreite der Heimatblätter: Doris Klinger erinnert an die evangelische Christin, Lokalpolitikerin und Bundestagsabgeordnete Dr. Luise Rehling aus Hagen. Anlass ist deren 130. Geburtstag.

Plaudereien aus dem Nähkästchen
Peter Trotier, regelmäßiger Autor der Heimatblätter, lädt den Leser zu „Plaudereien aus dem Nähkästchen“ ein und fragt: „Wie findet ein Autor seine Themen oder wie finden sie ihn.“ Einer möglichen Antwort nähert sich der Titel der kurzweiligen Betrachtung: „Alles hängt mit allem zusammen“.

Zum Jahresgedächtnis des langjährigen verdienten Stadtheimatpflegers von Dortmund und Autors Dr. Ingo Fiedler (1950 – 2025) veröffentlicht die Zeitschrift des Hohenlimburger Heimatvereins posthum dessen Beitrag „Wilhelm Lübke – ein Pionier der Kunstgeschichte aus Dortmund“. In seinem Frühwerk befasste sich der Kunsthistoriker Lübke (1826 – 1893) mit „mittelalterlicher Kunst in Westfalen nach den vorhandenen Denkmälern“. Nach einer Tätigkeit als Lehrer für Architekturgeschichte an der Berliner Bauakademie ging er als Professor für Kunstgeschichte nach Zürich. Als ihn 1866 ein Ruf an das Polytechnikum und die Kunstschule nach Stuttgart erreichte, hatte er sich als hochgeschätzter Wissenschaftler etabliert. Autor Fiedler macht darauf aufmerksam, dass Lübke in seinem Frühwerk auch auf „die Kirche des ehemaligen Frauenstifts Elsey an der Lenne“ eingeht, diese allerdings als „schmuckloses Bauwerk“ bezeichnet.

Den Schlusspunkt der neuen Ausgabe setzen die „Hohenlimburger Szenen“ mit einer – wie könnte es im Jubiläumsmonat anders sein – „Reminiszenz ab den Heimatblätter-Gründer Hermann Esser“.  

Die Abonnenten der Zeitschrift werden die neuste Ausgabe wie gewohnt per Post erhalten. Erhältlich ist das Heft in der Hohenlimburger Buchhandlung an der Freiheitstraße, in der Unternahmer bei Weinhandlung Steinbach, am Letmather Bahnhof am Kiosk von „Bahnsteig 42“, in Hagen in der Buchhandlung am Rathaus. Es kostet im Jahres-Abo 45,00 EUR, einzeln 4,50 EUR.            

wf

 

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