HOHENLIMBURGER HEIMATBLÄTTER
Im Jahre 1983 hat der Verein für Ort- und Heimatkunde Hohenlimburg e. V. für die Herausgabe der bis dahin vereinseigenen Zeitschrift „HOHENLIMBURGER HEIMATBLÄTTER“ unter diesem Namen einen eigenen Verein gegründet.
Die Zeitschrift wurde 1926 von Rektor Herrmann Esser ins Leben gerufen und erscheint als Monatsschrift.

Zum Inhalt der aktuellen Ausgabe
HOHENLIMBURGER HEIMATBLÄTTER für den Raum Hagen und Iserlohn, Heft 6/2026
Über das Leben und Wirken des Elseyer Pfarrers Georg August Heidsieck (1837 – 1896)
Das Titelbild der Juni-Ausgabe der Heimatblätter zeigt das Dorf Elsey um 1905. Knapp ein Jahrzehnt zuvor war Georg August Heidsieck (1837 – 1896) verstorben, Pfarrer an der Elseyer Kirche. Ein repräsentatives Epitaph an der Südfassade des Bauwerks erinnert an ihn. Seinen 130. Todestag nimmt Doris Klinger zum Anlass für einen Rückblick.
Die Autorin schließt eine Lücke in der Heimatliteratur. Anders als bei seinen Vorgängern Hülsemann und J. F. Möller, an die ebenfalls Epitaphe an der Elseyer Kirche erinnern, ist über Georg August Heidsieck wenig ins öffentliche Bewusstsein eingegangen.
Kirchenfenster als Geschenk von Kaiser Wilhelm I.
In die Ära seines über 30-jährigen Wirkens in der ev.-lutherischen Kirchengemeinde Elsey fällt die Schaffung eines Stiftungskapitals für Kleinkinderschulen in Limburg und in der Nahmer. Herausragend ist die Restaurierung der Kirche in Elsey und ihrer Neueröffnung im Jahre 1882. Dazu gehören auch neue Chorfenster, ein Geschenk des Kaisers Wilhelm I. Im Jahre 1887 kann Pfarrer Heidsieck zusammen mit dem Gründer der Betheler Anstalten, Pastor Friedrich von Bodelschwingh, die ersten bescheidenen Räumlichkeiten des späteren „Evangelisches Krankenhaus Elsey“ einweihen.
Peter Mager blickt in der „Hohenlimburger Stadtchronik 2024, Teil 2“ auf relevante Entwicklungen zurück: Er rückt u. a. die Quartiersentwicklung der Innenstadt in den Blick, die neuen Betreiber der „Hohenlimburger Buchhandlung“, die Schließung des Werksmuseums von Thyssenkrupp im Langenkamp. Auch das 40-jährige Bestehen des Werkhof-Kulturzentrums und den Umbau der ehemaligen Jugendherberge auf der Heide zu einer Einrichtung der Intensivpflege erwähnt der Chronist.
65 Jahre Kaltwalzer-Denkmal
„Dem Kaltwalzer ein Denkmal“ lautet die aktuelle Folge der „Hohenlimburger Szenen“. Anlass ist die die öffentliche Übergabe der bronzenen Kaltwalzer-Skulptur am Lennepark vor 65 Jahren, am 5. Juni 1961. „Der Kaltwalzer“, wie das Kunstwerk im Volksmund seit Generationen genannt wird, war als Gegenstück zum „Warmwalzer“ von 1959 auf der anderen Seite der Stennertbrücke konzipiert worden. Finanziert wurde das Kaltwalzer-Denkmal durch Spenden der Hohenlimburger Kaltwalzwerke.
Die Abonnenten der Zeitschrift werden die neuste Ausgabe wie gewohnt per Post erhalten. Erhältlich ist das Heft in der Hohenlimburger Buchhandlung an der Freiheitstraße, in der Unternahmer bei Weinhandlung Steinbach, am Letmather Bahnhof am Kiosk von „Bahnsteig 42“, in Hagen in der Buchhandlung am Rathaus. Es kostet im Jahres-Abo 45,00 EUR, einzeln 4,50 EUR.
wf


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