Heimatblätter

HOHENLIMBURGER HEIMATBLÄTTER

Im Jahre 1983 hat der Verein für Ort- und Heimatkunde Hohenlimburg e. V. für die Herausgabe der bis dahin vereinseigenen Zeitschrift „HOHENLIMBURGER HEIMATBLÄTTER“ unter diesem Namen einen eigenen Verein gegründet.

Die Zeitschrift wurde 1926 von Rektor Herrmann Esser ins Leben gerufen und erscheint als Monatsschrift.

„Hohenlimburg Schloss im Winter“ steht auf der historischen Ansichtskarte, herausgegeben vom heimischen Verlag Robert Hülsberg um 1930

Zum Inhalt der aktuellen Ausgabe

HOHENLIMBURGER HEIMATBLÄTTER für den Raum Hagen und Iserlohn, Heft 12/2022

Junge Holländer versenden vor 90 Jahren Ansichtskarten aus Hohenlimburg

Das schmucke Titelbild lädt zum Blättern in der neuen Ausgabe der Heimatblätter ein: „Hohenlimburg Schloss im Winter“ steht auf der historischen Ansichtskarte, herausgegeben vom heimischen Verlag Robert Hülsberg um 1930. Womit wir uns in der Zeit befinden, um die sich der Aufmacher dreht: „Junge Holländer versenden vor 90 Jahren Ansichtskarten aus Hohenlimburg“.

Es war jene vom Hochgefühl der 700-Jahr-Feier von Schloss und Stadt getragene Zeit, die unzählige Besucher mit der Eisenbahn in die Stadt Hohenlimburg geführt hatte und die lange nachwirkte. Das Motto damals lautete: „Besucht Hohenlimburg, das westfälische Heidelberg“. Der im Jubiläumsjahr eröffneten Jugendherberge auf der Heide gab es starken Auftrieb. Vom 24. bis 28. Juli des Jahres 1932 weilten vier junge Holländer auf der Jugendherberge und schrieben Ansichtskarten nach Hause in Den Haag. Mit Briefmarken der Dauerserie „Reichspräsident Ebert“ und „Reichspräsident v. Hindenburg“ und dem Stempel des Postamts Hohenlimburg wurden einige Karten auf den Weg nach Holland gebracht. Nach bald 90 Jahren kamen diverse historische Ansichtskarten im Schwarzweißformat nun zurück an den Ort ihres Kaufs. Widbert Felka stellt die schönsten davon vor. Der Heimatverein konnte sie von Nachfahren der damaligen Gäste aus Holland erwerben.

Um die alte Jugendherberge – sie wurde vor 50 Jahren dauerhaft geschlossenen – geht es auch bei dem zweiten Beitrag: „Auf der Hochleite in 1186 Meter Höhe Erinnerungen an Hohenlimburg“. Siegfried Kondziela, der mit seiner Frau Erika seit vielen Jahren immer wieder Urlaub in  Oberstdorf / Allgäu Urlaub macht, berichtet von einem überraschenden Erlebnis ganz eigener Art. Bei einer Einkehr im Berggasthof Hochleite kamen die Eheleute mit dem Wirt ins Gespräch und hinterließen ihre Anschrift. Die elektrisierte ihn: „Kommt ihr aus Hohenlimburg?“ Es zeigte sich, dass er einst die Elseyer Heideschule besuchte und sein Vater „nach Arno Steglich“, dem legendären Jugendherbergsvater, Leiter der Herberge war.

„Annette von Droste-Hülshoff zum 225. Geburtstag“, erinnert Autor Dr. Ingo Fiedler an die große westfälische Dichterin, die zudem im Schloss Mersburg am Bodensee ihre Spuren hinterließ. Ihr Porträt zierte ehedem den 20-D-Mark-Schein. Im Jubiläumsjahr gab die Deutsche Post eine Sonderbriefmarke heraus. Themenwechsel: Hohenlimburgs versierter Ornithologe Andreas Welzel ist es, der den Vogel des Jahres 2022 vorstellt, den Wiedehopf. Er veröffentlicht dabei u. a. zwei Fotos des seltenen Vogels, die im Jahre 2019 am Sonnenberg in Oege aufgenommen wurden.

Ein weihnachtlicher Anstrich prägt das letzte Heft des 83. Jahrgangs: Dazu gehören die Besprechung des neuen Wintergemäldes von Claus Singmann, „Rund ums Elseyer Stift“, die Vorstellung des Buchs für Kinder „Knecht Ruprecht“ und zum guten Schluss ein Rückblick in das Jahr 1926, „Zum Weihnachtsfest eine Kinderpuppe vom Friseur“.

Die Abonnenten der Zeitschrift haben die neuste Ausgabe wie gewohnt per Post  erhalten. Erhältlich ist das Heft in der Hohenlimburger Buchhandlung an der Freiheitstraße, in Elsey bei Lotto Marx an der Möllerstraße, am Letmather Bahnhof am Kiosk von „Bahnsteig 42“, in Hagen in der Buchhandlung am Rathaus. Es kostet im Jahres-Abo 42 EUR, einzeln 4,00 EUR.

wf

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