Heimatblätter

HOHENLIMBURGER HEIMATBLÄTTER

Im Jahre 1983 hat der Verein für Ort- und Heimatkunde Hohenlimburg e. V. für die Herausgabe der bis dahin vereinseigenen Zeitschrift „HOHENLIMBURGER HEIMATBLÄTTER“ unter diesem Namen einen eigenen Verein gegründet.

Die Zeitschrift wurde 1926 von Rektor Herrmann Esser ins Leben gerufen und erscheint als Monatsschrift.

Turmportal der St.-Kilians-Kirche Letmathe. Foto: Widbert Felka, 6. März 2018

 

Zum Inhalt der aktuellen Ausgabe

Heft 12/2019 der HOHENLIMBURGER HEIMATBLÄTTER:

Heimatblätter: Kunstwerke aus Stein und Metall prägen Ortsbilder

Einmal mehr untermauern die Hohenlimburger Heimatblätter den Anspruch, eine Zeitschrift für die Region zu sein. Grenzüberschreitend geht es in der Dezemberausgabe in mehreren Beiträgen um Kunstwerke, vor allem um solche aus Stein oder Metall, von Letmathe bis zur Hagener Innenstadt.   

Den Anfang macht die Studentin der Kunstgeschichte Sina Chayenne Bociek. Sie widmet sich in einem gut bebilderten Aufsatz den Portalfiguren der Letmather St.-Kilians-Kirche, umgangssprachlich auch Lennedom genannt. Es gelingt ihr, den Forschungsstand um einen bisher kaum behandelten Aspekt zu erweitern. Nicht nur dem sonntäglichen Kirchgänger wird bewusst, dass er unter der Portalfigur des heiligen Kilian, Namenspatron der Kirchengemeinde, in das Gotteshaus schreitet. Die steinerne Figur hält das auf einem Schwert ruhende Modell des im Jahre 1917 fertiggestellten Bauwerks in der linken flachen Hand, in der Armbeuge zudem einen Bischofsstab. Links und rechts oberhalb des Portals blicken zwei weitere Steinfiguren auf die dem Lennedom zustrebenden Kirchgänger. Es sind die Apostel Petrus und Paulus.  

Zum 60. Jahrestag der Übergabe des Warmwalzerdenkmals

Das Fritz-Steinhoff-Denkmal vor dem historischen Hagener Rathaus ist fester Bestandteil des Ortsbilds. Vor nun 30 Jahren wurde es zu Ehren des ehemaligen Ministerpräsidenten des Landes Nordrhein-Westfalen und Oberbürgermeisters von Hagen aufgestellt. Schon seit 60 Jahren prägt das Warmwalzerdenkmal an der Stennertbrücke gegenüber dem Bentheimer Hof das Ortsbild Hohenlimburgs. Es ist eines der Wahrzeichen der einst selbstständigen Stadt an der Lenne, kurz „der Warmwalzer“ genannt. Widbert Felka rückt beide Jahrestage in den Blick und befasst sich in zwei Beiträgen mit der Geschichte dieser Skulpturen. Wer es bisher nicht wusste, erfährt nun, dass das am 12. Dezember 1959 der Öffentlichkeit übergebende Warmwalzerdenkmal ein reales menschliches Vorbild hatte. Es war Willi Straet (1921-1999), Walzer an der 300er Walzstraße des Oeger Warmwalzwerks der einstigen Hoesch Walzwerke AG, heute Thyssenkrupp Hohenlimburg GmbH.

Ein Thyssenkrupp-Vorgänger war auch der Limburger Fabrik- und Hütten-Verein im Langenkamp, der wiederum auf das Unternehmen Böing, Röhr & Sefsky zurückging. Daran erinnert vor dem Werksmuseum an der alten Walzhalle im Langenkamp ein Gedenkstein mit der Jahreszahl 1846. Was es damit auf sich hat, sei hier nicht verraten. Die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift des Heimatvereins bringt Licht ins Dunkel.

Zur traditionellen graphischen Gestaltung des Heftes im Weihnachtsmonat Dezember tragen zwei Ansichten bei, die von dem Hohenlimburger Maler Claus Singmann stammen. Die Abonnenten der Heimatblätter haben die neuste Ausgabe wie gewohnt per Post  erhalten. Im Einzelverkauf  ist das Heft wieder erhältlich bei der Hohenlimburger Buchhandlung an der Freiheitstraße, in Elsey bei Lotto Marx an der Möllerstraße und in Hagen bei der Buchhandlung am Rathaus. Es kostet im Jahres-Abo 42 EUR, einzeln 3,50 EUR.    

wf

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