Heimatblätter

HOHENLIMBURGER HEIMATBLÄTTER

Im Jahre 1983 hat der Verein für Ort- und Heimatkunde Hohenlimburg e. V. für die Herausgabe der bis dahin vereinseigenen Zeitschrift „HOHENLIMBURGER HEIMATBLÄTTER“ unter diesem Namen einen eigenen Verein gegründet.

Die Zeitschrift wurde 1926 von Rektor Herrmann Esser ins Leben gerufen und erscheint als Monatsschrift.

Landpartie mit Lanz Bulldog, Foto: Timm Ortmüller

 

Zum Inhalt der aktuellen Ausgabe

Heft 07/2019 der HOHENLIMBURGER HEIMATBLÄTTER:

Fotografische Kunstwerke, Schulpatronat und Stiftung Evangelisches Volksheim 

Landpartie mit Lanz Bulldog. So ist das wunderschöne Foto des Covers der neusten Ausgabe der Hohenlimburger Heimatblätter betitelt. Doch der legendäre Trecker allein macht das Besondere der Aufnahme nicht aus. Ihren Reiz entfaltet die Gesamtkomposition des Bildes vor allem durch die junge Dame im Dirndl, die das mächtige Lenkrad steuert, und den graphisch gestalteten Hintergrund. Die Aufnahme stammt von einem Hohenlimburger Profi, dem die aktuelle Folge der „Hohenlimburger Szenen“ gewidmet ist: „Fotografische Kunstwerke – die Bildersprache Timm Ortmüllers“. Zudem zeugen sieben weitere Aufnahmen von dem beeindruckenden Wirken des Fotokünstlers aus der Nahmer.

Der regelmäßige Leser der Hohenlimburger Heimatblätter weiß, dass der Schwerpunkt der Monatshefte des Heimatvereins  bei den historischen Themen liegt. Und so stammt der erste Beitrag in der Juli-Ausgabe von Prof. Dr. Gerhard E. Sollbach, der sich mit einem Schulpatronat im 19. Jahrhundert befasst. Bekannt ist, dass dem Chef des Hauses Bentheim-Tecklenburg bis heute bei bestimmten evangelischen Kirchengemeinden auf dem Gebiet der alten Grafschaft Limburg die Rechte aus dem Kirchenpatronat zustehen. Dass er bis in das 19. Jahrhundert hinein auch ein Schulpatronat ausübte, wissen nur historisch interessierte Zeitgenossen. Dem Historiker aus Herdecke ist es durch einen Aktenfund im Stadtarchiv Hagen nun gelungen nachzuweisen, dass Fürst Moritz Casimir IV. noch im Jahre 1851 die Bestellungsurkunde für einen Lehrer der evangelisch-lutherischen Elementarschule in (Hohen-)Limburg unterschrieben hatte. Landesherr war er da schon nicht mehr, hatte aber auch unter preußischer Regentschaft noch bestimmte Standesrechte.

Pfarrer i. R. Walter Adams

Ein weiterer Artikel führt ins 20. Jahrhundert. Vor dem 100jährigen Jubiläum der Stiftung Evangelisches Volksheim Hohenlimburg im Jahre 2020 veröffentlichen die Heimatblätter einen Aufsatz zu deren Geschichte. Es ist der in Hohenlimburg noch wohlbekannte Pfarrer i. R. Walter Adams, der in zwei Folgen diesen Aspekt der Hohenlimburger Kirchengeschichte abhandelt. Adams war von 1983 bis 1999 Pfarrer der Reformierten Gemeinde Hohenlimburg und lebt heute in Dortmund. Der Begriff „Hotel Evang. Volksheim“ wurde nach dem 2. Weltkrieg durch die der älteren und mittleren Generation noch geläufige Bezeichnung „Hotel Hohenlimburger Hof“ abgelöst.

In der zweiten Folge der neuen Reihe „Spurensuche anhand alter Fotos“ schließlich geht es um ein Haus, das auf einer mit Poststempel „Hohenlimburg“ vom 11. Juni 1910 versandten Ansichtskarte abgebildet ist. „Wie gefällt Dir das Bild?“, fragen Großeltern damals ihren Enkel. „Wo steht das Haus?“, fragt heute Jens Bergmann vom Hagener Heimatbund.            

Die Abonnenten der Heimatblätter werden die neuste Ausgabe wie gewohnt per Post   erhalten. Im Einzelverkauf  ist das Heft wieder erhältlich bei der Hohenlimburger Buchhandlung an der Freiheitstraße, in Elsey bei Lotto Marx an der Möllerstraße und in Hagen bei der Buchhandlung am Rathaus. Es kostet im Jahres-Abo 42 EUR, einzeln 3,50 EUR.

wf

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