Heimatblätter

HOHENLIMBURGER HEIMATBLÄTTER

Im Jahre 1983 hat der Verein für Ort- und Heimatkunde Hohenlimburg e. V. für die Herausgabe der bis dahin vereinseigenen Zeitschrift „HOHENLIMBURGER HEIMATBLÄTTER“ unter diesem Namen einen eigenen Verein gegründet.

Die Zeitschrift wurde 1926 von Rektor Herrmann Esser ins Leben gerufen und erscheint als Monatsschrift.

Stadt Letmathe, 1939: Im Zentrum der Aufnahme steht der Gebäudekomplex des stillgelegten Zweckverbandsschlachthofs Hohenlimburg-Letmathe, aufgenommen vom Südhangs des Ahms , Blickrichtung Osten/Foto: Historische Bildergalerie Letmathe-Oestrich, Bild 16778

Zum Inhalt der aktuellen Ausgabe

HOHENLIMBURGER HEIMATBLÄTTER für den Raum Hagen und Iserlohn, Heft 02/2022

Letmather Industriehistorie und Hohenlimburger Bankenlandschaft  

Hohenlimburg. Hohenlimburgs Nachbarstadt Letmathe steht im Mittelpunkt des Februarheftes der „Hohenlimburger Heimatblätter für den Raum Hagen und Iserlohn“. Genauer gesagt, sind es wirtschaftshistorische Zusammenhänge. Der Aufmacher von Hartwig Willmes berührt grenzüberschreitend auch Hagener Industriegeschichte. „Wie  aus dem Zweckverbandsschlachthof Hohenlimburg-Letmathe das DEAC-„Lenne-Werk“ wurde, hat der Autor aus Letmathe seinen Beitrag überschrieben.

Er bietet Einblicke in das Geschehen der damaligen Akkumulatorenfabrik AG. Im Zweiten Weltkrieg wurde deren Produktion von kriegswichtigen Nickel-Cadmium Batterien in der Folge massiver Bombenangriffe auf Hagen in die Stadt Letmathe verlagert. Als Produktionsstätte diente das Gebäude des ehemaligen Zweckverbandsschlachthofs Hohenlimburg-Letmathe an der Oeger Straße, nahe der Stadtgrenze zu Hohenlimburg. Das Bauwerk ist der älteren Generation noch als „Akku“ und später, ab 1955, als Hoesch-Lehrwerkstatt geläufig. Es hat eine wechselvolle Geschichte erlebt. Errichtet worden war es im 19. Jahrhundert als Papierfabrik „Lennemühle“.

„Aus einem 100 Jahre alten Letmather Geschäftsbuch“ betitelt Bernd Pollmeier, ebenfalls Letmather, einen kleinen weiteren Beitrag und stellt einige Schlaglichter zweier historischer Betriebe ins Blickfeld. Es geht um das einstige Unternehmen „Letmather Dachziegelwerk und Cementwarenfabrik Becker & Co.“ in Genna am Letmather Bahnhof und um Aspekte des Rückbaus der nahegelegenen damaligen Zinkhütte.

Historische Verbindungen zwischen (Hohen-)Limburg und Iserlohn tun sich in der Reihe „Objekt des Monats“ auf. Historiker Dr. Ralf Blank stellt die Kaminuhr des Revolutionärs und Demokraten Dr. Heinrich Köppern aus dem Bestand des Stadtmuseums Hagen vor.  Der Hohenlimburger Arzt war Teilnehmer der Revolution 1848/49. Mit der Niederschlagung des Iserlohner Aufstands vom 12. bis 17. Mai 1849 wurde Köppern verhaftet und auf der Festung Wesel in Untersuchungshaft genommen, aus der er im April 1850 freikam.

Hohenlimburg und das Bankensterben                                                                                        
Fünf namhafte Bankinstitute waren in Hohenlimburg auf dem Höhepunkt der Wirtschaftswunderjahre mit Geschäftsstellen vertreten. Heute sind es noch zwei. Der Beitrag „Hohenlimburg und das Bankensterben“ befasst sich mit dem historischen Geschehen in der Bankenlandschaft der einst selbstständigen Stadt in den letzten 100 Jahren. Widbert Felka widmet sich dabei auch Aspekten der örtlichen Geschichte der beiden Großbanken, die ihre Hohenlimburger Niederlassungen im Jahre 2021 aufgaben: „Bankenviertel“ passé, so lautet ein Fazit. Aussagekräftige Fotos und Dokumente, zum Teil erstmals veröffentlicht, illustrieren die Betrachtung, die auch Elsey in den Blick nimmt.

Die Abonnenten der Zeitschrift werden die neuste Ausgabe wie gewohnt per Post  erhalten. Erhältlich ist das Heft in der Hohenlimburger Buchhandlung an der Freiheitstraße, in Elsey bei Lotto Marx an der Möllerstraße, am Letmather Bahnhof am Kiosk von „Bahnsteig 42“, in Hagen in der Buchhandlung am Rathaus. Es kostet im Jahres-Abo 42 EUR, einzeln 3,50 EUR.

wf

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