Heimatblätter

HOHENLIMBURGER HEIMATBLÄTTER

Im Jahre 1983 hat der Verein für Ort- und Heimatkunde Hohenlimburg e. V. für die Herausgabe der bis dahin vereinseigenen Zeitschrift „HOHENLIMBURGER HEIMATBLÄTTER“ unter diesem Namen einen eigenen Verein gegründet.

Die Zeitschrift wurde 1926 von Rektor Herrmann Esser ins Leben gerufen und erscheint als Monatsschrift.

Letmathe. Einstiger Schlüterhof, später Gaststätte Haus Höynck, heute Restaurant Angolo, Hagener Straße 90. Foto: Widbert Felka, 9. März 2022

Zum Inhalt der aktuellen Ausgabe

HOHENLIMBURGER HEIMATBLÄTTER für den Raum Hagen und Iserlohn, Heft 08/2022

Vom alten Letmathe und Hohenlimburg
Eine besondere Verbundenheit mit Letmathe spiegelt der Aufmacher des August-Heftes der Hohenlimburger Heimatblätter wider. Einmal mehr ist es der Autor Peter Trotier, der es versteht, historisches Quellenmaterial in einen spannenden Lesestoff umzuwandeln. Worum geht es? Um den in der Mitte des 19. Jahrhunderts in Letmathe aufgewachsenen Wilhelm Storck, der – aus kleinsten Verhältnissen stammend – zu einer Koryphäe der Wissenschaft aufsteigen sollte: „Seine Herkunft aus einem noch weitgehend bäuerlich geprägten Dorf, das sich erst langsam industrialisierte und nur über ein sehr einfaches Schulangebot verfügte, ließ nicht erwarten, dass er der erste Lehrstuhlinhaber für Germanistik an der Akademie, der späteren Universität, in Münster werden würde.“ – Familiär gab es eine Verbindung zum Schlüterhof, später als Gaststätte Haus Höynck bekannt, heute als Restaurant Angolo.

„Vorbildlicher Streuobstbestand“ in Oestrich
Ein weiterer Beleg dafür, dass die Hohenlimburger Heimatblätter immer wieder auch zu den Nachbarn nach Osten blicken, ist der Beitrag „Vorbildlicher Streuobstbestand des Heimatvereins Ortsring Oestrich e. V.“.  Am 29. April dieses Jahres wurde dem Vereinsvorsitzenden Friedhelm Siegismund „vor Ort“ eine entsprechende Urkunde überreicht.

Bleiben wir beim Thema Naturschutz: „Am Rande bemerkt – Stickstoffeinträge verändern die Wegränder und Waldlichtungen“ hat der Hohenlimburger Biologe Martin Schlüpmann seinen bemerkenswerten Beitrag überschrieben. Naturkundliche Fotos rund um das Wesselbachtal runden den Beitrag ab. So stellt der Autor in diesem Zusammenhang fest, dass das Heidekraut in der freien Natur seltener geworden ist. Der Leser entnimmt dem Aufsatz, wo die Ursachen dieser Stickstoffeinträge zu suchen sind.

Zwei Geschützkugeln aus dem 15./16. Jahrhundert, bestehend aus Quarzit, sind Gegenstand der Reihe „Objekt des Monats aus dem Bestand des Stadtmuseums Hagen“. Gefunden wurden sie bei Ausschachtungsarbeiten 1963 auf Schloss Hohenlimburg. Der Historiker Dr. Ralf Blank stellt sie vor.

Ansichtskarte als Soldatenbrief 1908
Zum guten Schluss geht es in der neuen Ausgabe der Heimatblätter um eine Ansichtskarte „Gruss aus Hohenlimburg“ von 1908. Ein junger Mann richtete sie als „Soldatenbrief“ an seinen in Straßburg im Elsaß stationierten Freund aus Hohenlimburg.

Die Abonnenten der Zeitschrift haben die neuste Ausgabe wie gewohnt per Post  erhalten. Erhältlich ist das Heft in der Hohenlimburger Buchhandlung an der Freiheitstraße, in Elsey bei Lotto Marx an der Möllerstraße, am Letmather Bahnhof am Kiosk von „Bahnsteig 42“, in Hagen in der Buchhandlung am Rathaus. Es kostet im Jahres-Abo 42 EUR, einzeln 4,00 EUR.

wf

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Sonderdruck Heft Nr. 1
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