Heimatblätter

HOHENLIMBURGER HEIMATBLÄTTER

Im Jahre 1983 hat der Verein für Ort- und Heimatkunde Hohenlimburg e. V. für die Herausgabe der bis dahin vereinseigenen Zeitschrift „HOHENLIMBURGER HEIMATBLÄTTER“ unter diesem Namen einen eigenen Verein gegründet.

Die Zeitschrift wurde 1926 von Rektor Herrmann Esser ins Leben gerufen und erscheint als Monatsschrift.

Das Iserlohner Emil-Rittershaus-Denkmal aus einer ungewöhnlichen Perspektive. Foto: Widbert Felka, 14. April 2014

Zum Inhalt der aktuellen Ausgabe

HOHENLIMBURGER HEIMATBLÄTTER für den Raum Hagen und Iserlohn, Heft 06/2022

Vom Westfalenlied und der Äbtissin von Elsey
Hohenlimburg/Iserlohn. „Dem Dichter über die Schulter geschaut: Emil-Rittershaus-Denkmal am Bertingloh in Iserlohn“. So lautet der Text zum Titelbild des Heftes 6/2022 der „Hohenlimburger Heimatblätter für den Raum Hagen und Iserlohn“. Emil Rittershaus (1834 – 1897) war der Dichter des bekanntesten Westfalenliedes. Neben dem Rittershaus-Denkmal von 1900 in seiner Heimatstadt Barmen, dem heutigen Wuppertal, kündet seit 2013 das Iserlohner Denkmal vom Wirken des Dichters. Autor Dr. Ingo Fiedler aus Dortmund widmet sich in seinem Aufmacher Emil Rittershaus und dem Westfalenlied und stellt einen weiteren Bezug zu Iserlohn her: „Täglich zur Mittagszeit erklingt am Unnaer Platz in Iserlohn, ganz in der Nähe des Gasthofs ‚Zur Post‘, Ritterhaus‘  Westfalenlied, intoniert von einem wohlklingenden Glockenspiel als Reminiszenz an die westfälische Heimat.“  In jener gastlichen Stätte soll Rittershaus das Westfalenlied niedergeschrieben haben.

Zangenwaffeleisen von 1784
Die „Äbtissin des Stifts Elsey“ ist gleich zweimal Gegenstand von Beiträgen der neuen Ausgabe. Der Herdecker Historiker Prof. Dr. Gerhard E. Sollbach überschreibt seinen Aufsatz so: „Vor 200 Jahren kam das Aus für das Stift Elsey in Hagen-Hohenlimburg. – Äbtissin wurde in die traurigste Lage versetzt.“ Grundlage für dieses Ende nach mehr als einem halben Jahrtausend war ein kaiserliches Dekret Napoleons I. vom 22. Juni 1811. Der Autor stellt zwei historische Schriftstücke aus dem Landesarchiv NRW in Düsseldorf vor. 

Ein Gebrauchsgegenstand aus dem Alltagsleben einer Vorgängerin der Äbtissin ist Objekt einer Betrachtung des Hagener Historikers Dr. Ralf Blank. Es geht um ihr Zangenwaffeleisen, das über die Jahrhunderte erhalten blieb und sich heute im Bestand des Stadtmuseums Hagen befindet.

In einem Nachruf gedenkt der Verein für Orts- und Heimatkunde Hohenlimburg e. V. des ehemaligen Hohenlimburger Bezirksbürgermeisters Hermann Hulvershorn. Die Jahreshauptversammlung 2006 hatte den damaligen Bezirksvorsteher zum Ehrenmitglied des Heimatvereins ernannt.  

40 Jahre Stadtfest Hohenlimburg
„Vor 40 Jahren wurde das Hohenlimburger Stadtfest aus der Taufe gehoben“, ist ein kurzer Rückblick auf das erste Fest im Jahre 1982 betitelt. Mit Klang, Singsang und überraschenden Aktionen zogen die Kostümträger von „Kramerey und Kurztweyl“ und andere Gruppen damals durch die Innenstadt. Abgesehen von den beiden „Corona-Jahren“ 2020 und 2021 findet dieses Ereignis seither in jedem Jahr statt. 

Die Abonnenten der Zeitschrift werden die neuste Ausgabe wie gewohnt per Post  erhalten. Erhältlich ist das Heft in der Hohenlimburger Buchhandlung an der Freiheitstraße, in Elsey bei Lotto Marx an der Möllerstraße, am Letmather Bahnhof am Kiosk von „Bahnsteig 42“, in Hagen in der Buchhandlung am Rathaus. Es kostet im Jahres-Abo 42 EUR, einzeln 4,00 EUR.

wf

  (bitte klicken…)

Sonderdruck Heft Nr. 1
Eine Zeitschrift mit Tradition