Heimatblätter

HOHENLIMBURGER HEIMATBLÄTTER

Im Jahre 1983 hat der Verein für Ort- und Heimatkunde Hohenlimburg e. V. für die Herausgabe der bis dahin vereinseigenen Zeitschrift „HOHENLIMBURGER HEIMATBLÄTTER“ unter diesem Namen einen eigenen Verein gegründet.

Die Zeitschrift wurde 1926 von Rektor Herrmann Esser ins Leben gerufen und erscheint als Monatsschrift.

Die Marksburg oberhalb von Braubach, Sitz der Deutschen Burgenvereinigung und in Tallage an den Ufern des Rheins die Philippsburg, Sitz des Europäischen Burgeninstituts
Foto: Gerhard Wachholz, 2012

Zum Inhalt der aktuellen Ausgabe

HOHENLIMBURGER HEIMATBLÄTTER für den Raum Hagen und Iserlohn, Heft 7/2020

Juli-Heft der Hohenlimburger Heimatblätter: Die Deutsche Burgenvereinigung e. V. und das Europäische Burgeninstitut   

Hohenlimburg. Diese Personalie war in der Region unbemerkt geblieben. Schon vor einem Jahr kam es zu einem Wechsel an der Spitze der Deutschen Burgenvereinigung e. V., zu der das Europäische Burgeninstitut gehört. Neuer Präsident ist Maximilian Fürst zu Bentheim-Tecklenburg. Als Hausherr der Schlösser in Rheda und Hohenlimburg und weiterer historischer Bauwerke bekannt, trat er am 5. Mai 2019 die Nachfolge der bisherigen Präsidentin Prof. Dr. Barbara Schock-Werner, der einstigen Kölner Dombaumeisterin, an.    

Die Hohenlimburger Heimatblätter widmen ihre Juli-Ausgabe der 1899 gegründeten Deutschen Burgenvereinigung. Autor Dr. Gerhard Wachholz stellt die Vereinigung und ihre Aufgabenstellung vor. Vor über 100 Jahren galt es, der zunehmenden Zerstörung von Burgen und historischen Wehr- und Wohnbauten, aber auch falsch verstandenen Restaurierungen Einhalt zu gebieten.  Der heutige breite Ansatz der Vereinigung drückt sich in der Erweiterung des Namens im Jahre 2016 aus: „Burger Schlösser Herrenhäuser – Erhalten Erleben Erforschen“.  Im Mittelpunkt der Betrachtungen des Autors steht  die hoch über dem Rhein gelegene Marksburg bei Braubach, Sitz und seit 1900 Eigentum der Deutschen Burgenvereinigung. Sie ist die einzig nie zerstörte Höhenburg am Mittelrhein.  

Als einen Glücksfall bewertet der Verfasser den Kauf der tief unterhalb, direkt am Rhein gelegenen Philippsburg durch die Burgenvereinigung im Jahre 1997. Erfolgreich umgesetztes Ziel war es, dort das Europäische Burgeninstitut anzusiedeln. Historische Ansichten beider Burgen wie auch eindrucksvolle Lauftaufnahmen illustrieren den lesenswerten Artikel, dessen zweiter Teil in der August-Ausgabe folgen wird.

Die Frauen im Vorstand des Heimatvereins         

In einem Rückblick auf die 100-jährige Geschichte des Vereins für Orts- und Heimatkunde Hohenlimburg e. V. setzt die Reihe der „Hohenlimburger Szenen“ einen Markstein: „Die Frauen in unserem Vereinsvorstand“ rückt das tatkräftige Wirken von Hohenlimburgerinnen in das Blickfeld, die sich der Heimatidee verschrieben haben. Vorstand und Beirat des Heimatvereins kamen bis in die 1960er Jahre – nicht untypisch für jene Jahrzehnte – als reine Männerriege daher. Schrittweise setzte ab Ende jenes Jahrzehnts ein Wandel ein. Widbert Felka erinnert an die unvergessene Helmi Turk mit ihrer Leidenschaft für das Plattdeutsche und an die einstige Vereinsgeschäftsführerin Erdmute Hüning, die ab 1984 an sage und schreibe 28 Jahren in Folge bei der Hauptversammlung im damaligen Schlossrestaurant die jährlichen Geschäftsberichte vortrug. Zudem stellt der Vereinsvorsitzende seine heutigen Mitstreiterinnen Ruth Koordt, Rafaela Habicht, Sabine Turner und Elka Pajak vor. Ihre Namen stehen für die Tatsache der Parität zwischen Männern und Frauen in Vorstand und Beirat des Hohenlimburger Heimatvereins. Die besteht im Wesentlichen übrigens auch bei den Vereinsmitgliedern insgesamt.

Die Abonnenten der Heimatblätter haben die neuste Ausgabe wie gewohnt per Post  erhalten. Erhältlich ist das Juniheft in der Hohenlimburger Buchhandlung an der Freiheitstraße, in Elsey bei Lotto Marx an der Möllerstraße, am Letmather Bahnhof am Kiosk von „Bahnsteig 42“, in Hagen in der Buchhandlung am Rathaus. Es kostet im Jahres-Abo 42 EUR, einzeln 3,50 EUR.

wf

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