Heimatblätter

HOHENLIMBURGER HEIMATBLÄTTER

Im Jahre 1983 hat der Verein für Ort- und Heimatkunde Hohenlimburg e. V. für die Herausgabe der bis dahin vereinseigenen Zeitschrift „HOHENLIMBURGER HEIMATBLÄTTER“ unter diesem Namen einen eigenen Verein gegründet.

Die Zeitschrift wurde 1926 von Rektor Herrmann Esser ins Leben gerufen und erscheint als Monatsschrift.

Stadttheater Hagen um 1913. Foto (Ausschnitt): Archiv Stadt Hagen

Zum Inhalt der aktuellen Ausgabe

Hohenlimburger Heimatblätter, Heft 2/2020

Hoesch-Siedlung, Gärten des Grauens und der Fluch von Cöln

Hohenlimburg. Eine bunte Vielfalt zeichnet das Februarheft der Hohenlimburger Heimatblätter aus. Und das in mehrfacher Hinsicht. Dazu trägt schon der Aufmacher der Zeitschrift des Heimatvereins bei. Dessen Untertitel lautet „Hagen war immer schon bunt“ und befasst sich mit Befunduntersuchungen für den Denkmalschutz: „Von der Hoesch-Siedlung bis zum Hagener Hauptbahnhof“.  

Autorin Mirjam Kötter von der Stadt Hagen widmet sich u. a. der von dem Hohenlimburger Architekten Eugen Friederich vor 100 Jahren im Art-déco-Stil entworfenen Arbeitersiedlung an der Oststraße. Deren heutiges farbliches Erscheinungsbild ist ein Gewinn nicht nur für den Stadtteil Oege. Herausragendes Gewicht unter diesem Aspekt hat im Hagener Ortsbild das markante Bauwerk des Stadttheaters an der Elberfelder Straße, dessen Fassade nach gründlicher Befunduntersuchung in den letzten Jahren ihre ursprüngliche Farbgebung zurückerhielt. Das gilt auch für die Alte Synagoge in Hohenlimburg an der Jahnstraße sowie für die Häuser Elisabethstraße 1 bis 3 in Eilpe.

Gärten des Grauens

Den Titel „Gärten des Grauens“ trägt nicht etwa ein bisher verschollener Krimi von  Edgar Wallace, sondern das neue Buch des Biologen Ulf Soltau. Der richtet den Blick auf die sich ausbreitenden sogenannten Schottergärten. Ökologisch äußerst bedenklich, weil tot, gelten sie als pflegeleicht. Dem setzt der Autor seine kritische, zugleich auch sarkastisch-humoristische Sicht dieser Steinaufschüttungen entgegen. Die Heimatblätter drucken in einer Zweitveröffentlichung ein mit dem Autor geführtes Interview ab.      

Eine Metallschale zum Jubiläum der Göcke & Sohn AG im Jahre 1955 stellt Lioba Hamacher vom Stadtarchiv vor, Folge 2 der Serie „Objekt des Monats aus dem Stadtmuseum Hagen“. Die Autorin umreißt dabei die Geschichte der ehemaligen Hohenlimburger Stoffdruckerei.

Hohenlimburg und das belgische Limburg

Den Schlusspunkt setzen die „Hohenlimburger Szenen“ mit einer Betrachtung zu Henning Isenberg und seinem neuen historischen Roman „Der Fluch von Cöln“. Das Werk und sein Titel orientieren sich an den Geschehnissen im Ruhr-Lenne-Raum des frühen 13. Jahrhunderts. In der Besprechung im neuen Heimatblätterheft wird der Bogen weit gespannt und auch auf die Herkunft des Namens (Hohen-)Limburg eingegangen. Dabei spielt der heutige kleine belgische Ort Limburg (Limbourg) an der Weser (Vesdre) eine wichtige Rolle.

Die Abonnenten der Heimatblätter haben die neuste Ausgabe wie gewohnt per Post  erhalten. Im Einzelverkauf  ist sie wieder erhältlich bei der Hohenlimburger Buchhandlung an der Freiheitstraße, in Elsey bei Lotto Marx an der Möllerstraße und in Hagen bei der Buchhandlung am Rathaus. Auch am Letmather Bahnhof ist das Heft zu bekommen: am Kiosk von „Bahnsteig 42“. Es kostet im Jahres-Abo 42 EUR, einzeln 3,50 EUR.  

wf

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