Heimatblätter

HOHENLIMBURGER HEIMATBLÄTTER

Im Jahre 1983 hat der Verein für Ort- und Heimatkunde Hohenlimburg e. V. für die Herausgabe der bis dahin vereinseigenen Zeitschrift „HOHENLIMBURGER HEIMATBLÄTTER“ unter diesem Namen einen eigenen Verein gegründet.

Die Zeitschrift wurde 1926 von Rektor Herrmann Esser ins Leben gerufen und erscheint als Monatsschrift.

Schusterwerkstatt im Städtischen Museum Haus Letmathe, Stadt Iserlohn. Das aufgeklappte Anschreibebuch nutzte der Schuhmachermeister Koch aus Oestrich von 1878 – 1890.
Foto: Patrick Dornhoff, Heimatverein Letmathe, 17. März 2021

Zum Inhalt der aktuellen Ausgabe

HOHENLIMBURGER HEIMATBLÄTTER für den Raum Hagen und Iserlohn, Heft 10/2021

Von Schustern und Schuhhändlern vor 100 Jahren

Hohenlimburg. Der in die Geschichte eingegangene „Hauptmann von Köpenick“, Wilhelm Vogt (1849 – 1922), war von Beruf Schuster. Womit wir uns der Oktober-Ausgabe der Hohenlimburger Heimatblätter annähern. Man mag es an der Häufigkeit des Familiennamens Schuster in Deutschland festmachen: Dieser Handwerksberuf, auch Schuhmacher genannt, war einstmals weit verbreitet. Am Beispiel Hohenlimburgs blickt Widbert Felka  in seinem Text 100 Jahre zurück. Abbildungen aus dem LWL-Freilichtmuseum Hagen und dem Iserlohner Städtischen Museum Haus Letmathe, betreut vom Heimatverein Letmathe, veranschaulichen das historische Wirken dieser Berufsgruppe.   

Im Jahre 1921 boten in Hohenlimburg bei 16.000 Einwohnern sage und schreibe 38 Vertreter dieses Fachs ihre Dienste an. Der Verfasser hat bei seiner Recherche u. a. den Branchenteil des damaligen Einwohner-Verzeichnisses (Adressbuch) der Stadt Hohenlimburg ausgewertet. In einem weiteren Beitrag widmet sich Volker Bremshey in Wort und Bild einem Paar Kinderschuhen, die um 1920 beim Schuhmacher Karl Hämel in Hohenlimburg handgefertigt wurden.

Doch damit nicht genug der Themen in der neuen Folge der Monatsschrift: „Das Letmather Kriegerdenkmal von 1897 und der Bildhauer Arnold Künne (1866 – 1942) aus Altena“, zweiter Teil des Aufsatzes von Peter Trotier, bringt neue Erkenntnisse über das Wirken dieses etwas in Vergessenheit geratenen Künstlers. In Berlin lebend, hinterließ er auch Spuren in weiten Teilen Deutschlands, auch in der Region, ob in Dortmund oder Hagen-Haspe (Kaiser-Friedrich-Turm). Viele Werke sind nicht mehr erhalten, so die 1942 demontierte und später eingeschmolzene Bismarckstatue in Altena.

Zum guten Schluss blicken die Heimatblätter auf einen „Erntewagen am Westhang des Steltenbergs vor fünf Jahrzehnten“. Die Bildbesprechung dreht sich um eine Landschaft, die sich schon bald darauf durch Wohnbebauung völlig verändern sollte.

Die Abonnenten der Zeitschrift haben die neuste Ausgabe wie gewohnt per Post  erhalten. Erhältlich ist das Heft in der Hohenlimburger Buchhandlung an der Freiheitstraße, in Elsey bei Lotto Marx an der Möllerstraße, am Letmather Bahnhof am Kiosk von „Bahnsteig 42“, in Hagen in der Buchhandlung am Rathaus. Es kostet im Jahres-Abo 42 EUR, einzeln 3,50 EUR.

wf

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Sonderdruck Heft Nr. 1
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