Heimatblätter

HOHENLIMBURGER HEIMATBLÄTTER

Im Jahre 1983 hat der Verein für Ort- und Heimatkunde Hohenlimburg e. V. für die Herausgabe der bis dahin vereinseigenen Zeitschrift „HOHENLIMBURGER HEIMATBLÄTTER“ unter diesem Namen einen eigenen Verein gegründet.

Die Zeitschrift wurde 1926 von Rektor Herrmann Esser ins Leben gerufen und erscheint als Monatsschrift.

Die Herren der Hohenlimburger Bismarckecke tagen um 1910 in der Gartenwirtschaft des Lokals Wemheuer. Foto: Stadtarchiv Hagen

Zum Inhalt der aktuellen Ausgabe

HOHENLIMBURGER HEIMATBLÄTTER für den Raum Hagen und Iserlohn, Heft 12/2021

Von Bismarck, der Stoffdruckerei Göcke und historischen Luftaufnahmen

Hohenlimburg. Mit einer der umfangreichsten Ausgaben der vergangenen Jahre schließen die HOHENLIMBURGER HEIMATBLÄTTER für den Raum Hagen und Iserlohn ihren 82. Jahrgang ab. Das druckfrische Dezemberheft bietet eine breite Themenpalette. Der Aufmacher befasst sich mit Bismarckerinnerungen aus dem heimischen Raum aus Anlass der Reichsgründung vor 150 Jahren. Dr. Ingo Fiedler, einstiger Stadtheimatpfleger von Dortmund, blickt dazu in die Region, von Hohenlimburg, Hagen, Iserlohn bis Dortmund.

Die Herren der „Bismarckecke“ in Hohenlimburg tagten bei „Wemheuer“. Das Titelbild der neuen Ausgabe zeigt diese Runde um 1910 in der Gartenwirtschaft  dieses Lokals. Wo es einst lag, entschlüsselt Widbert Felka in der neue Folge der Reihe „Zur Schenke – Alte Wirtshäuser in Hohenlimburg“. Der Titel lautet „Bahnhof-Hotel, Volksheim, Hohenlimburger Hof“. Dieser Verfasser steuert zudem den Beitrag „Schlaglichter Hohenlimburger Stadtplanung 1971“ bei. Dabei rückt der Bau der Steltenbergstraße ins Blickfeld, ebenso wie die Errichtung des Hoesch-Verwaltungsgebäudes im Langenkamp, von den Beschäftigten schon bald als „Krawattenbunker“ tituliert. Zudem werden zwei 50 Jahre alte Luftaufnahmen von Hohenlimburg und Elsey besprochen.

Der Historiker Prof. Dr. Gerhard E. Sollbach richtet die Aufmerksamkeit auf das Jahr 1909 und titelt seinen Beitrag so: „Vor etwas mehr als 110 Jahren ging auf den Straßen in Halden das Licht an.“ Möglich wurde das durch den Anschluss an das Stromnetz des Kommunalen Elektrizitätswerks „Mark“. Themenwechsel: Dem Rotkehlchen, Vogel des Jahres 2021, widmet sich der Ornithologe Andreas Welzel und vermittelt überraschende Erkenntnisse. Unter dem Titel „Aufbruch 1951“ führt ein weiterer Rückblick zu der ehemaligen Hohenlimburger Stoffdruckerei Göcke & Sohn  AG sowie zur einstigen Stiftsapotheke. Jahreszeitliches Element der neuen Ausgabe ist eine 70 Jahre alte bemerkenswerte Grußkarte dieses Unternehmens zum Weihnachtsfest, ebenso eine Betrachtung zu dem von dem Maler Claus Singmann geschaffenen Gemälde des Gebäudeensembles „Die Sieben Kurfürsten“ zur Winterzeit.   

Die Abonnenten der Zeitschrift haben die neuste Ausgabe wie gewohnt per Post  erhalten. Erhältlich ist das Heft in der Hohenlimburger Buchhandlung an der Freiheitstraße, in Elsey bei Lotto Marx an der Möllerstraße, am Letmather Bahnhof am Kiosk von „Bahnsteig 42“, in Hagen in der Buchhandlung am Rathaus. Es kostet im Jahres-Abo 42 EUR, einzeln 3,50 EUR.

wf

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Sonderdruck Heft Nr. 1
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