Heimatblätter

HOHENLIMBURGER HEIMATBLÄTTER

Im Jahre 1983 hat der Verein für Ort- und Heimatkunde Hohenlimburg e. V. für die Herausgabe der bis dahin vereinseigenen Zeitschrift „HOHENLIMBURGER HEIMATBLÄTTER“ unter diesem Namen einen eigenen Verein gegründet.

Die Zeitschrift wurde 1926 von Rektor Herrmann Esser ins Leben gerufen und erscheint als Monatsschrift.

 

Szene im Letmather Stadtteil Genna in alter Zeit, Ölgemälde von Claus Singmann. Die beiden Gebäude im Vordergrund, abgerissen im Jahre 1928, bildeten im Volksmund das “Brandenburger Tor”. 

 

Zum Inhalt der aktuellen Ausgabe

Heft 03/2019 der HOHENLIMBURGER HEIMATBLÄTTER:

Von Iserlohn über Hohenlimburg nach Breckerfeld

Die thematische Vielfalt der soeben erschienenen Märzausgabe der Hohenlimburger Heimatblätter untermauert den Anspruch ihres Titels, eine landeskundliche Zeitschrift „für den Raum Hagen und Iserlohn“ zu sein. Das Heft bietet Lesestoff zur Historie von Letmathe, „Alt-Iserlohn“, Hohenlimburg und Breckerfeld. Das Inhaltsverzeichnis weist sechs Autoren aus.

Eröffnet wird der Themenreigen mit zwei prägnanten Betrachtungen zum Letmather Stadtteil Genna. Der über Letmathe hinaus bekannte Autor Peter Trotier widmet sich in seinen Gedanken zum bedeutenden neuen „Ortsnamenbuch des Märkischen Kreises“ von Dr. Michael Flöer der Deutung des Namens Genna.

Problem Online-Lexikon Wikipedia

Trotier legt u. a. dezidiert dar, dass und warum die Darstellung bei Wikipedia zu dieser Namensdeutung falsch ist. An diesem beliebten, doch nicht unumstrittenen Online-Lexikon scheint selbst das schon vor mehr als 30 Jahren herausgegebene Iserlohn-Lexikon vorbeigegangen zu sein, in dem mit der tradierten Genna-Namensdeutung gründlich aufgeräumt worden war.

Der zweite kleine Beitrag zu diesem Letmather Stadtteil stammt von Bernd Pollmeier, der so etwas wie eine Institution in Genna ist: „Maschinenhaus – Pumpstation – Blitzbude“. Es geht um ein früheres Gebäude aus dem 19. Jahrhundert, gelegen unweit des Letmather Bahnhofs, das vor allem dazu diente, Lennewasser zur Bahnlinie zu pumpen , um die Dampfloks mit Wasser versorgen zu können. Doch nicht nur das: Der in dem Maschinenhaus  erzeugte Strom wurde auch für die Beleuchtung der Dechenhöhle genutzt.

Wilfried Diener stellt sein Buch „Iserlohn – wie es war… und wie es ist“ vor. Das opulente Werk ist wieder erhältlich, nachdem die 1. Auflage in kurzer Zeit vergriffen war.  Es weist 372 historische Bilder und Vergleichsaufnahmen der Gegenwart aus. Zudem geben die Heimatblätter auszugsweise eine in dem Buch veröffentlichte Nachbetrachtung des Architekten und Stadtplaners Ernst Dossmann wieder.

Korsofahrt des Radfahrer-Vereins Nahmer 1930

Doch auch Hohenlimburg kommt nicht zu kurz. In der ersten Folge einer neuen kleinen Serie „Spurensuche anhand alter Fotos“ wird die bisher unbeantwortete Frage an die Leser weitergegeben, wo in Hohenlimburg das auf einer Postkarte von 1910 abgebildete zweistöckige Gebäude steht, auf der zu Kaisers Zeiten die Notiz angebracht worden war „Unser Wohnhaus“. – In der Reihe „Hohenlimburger Szenen“ schließlich geht es um eine bald 90 Jahre zurückliegende „Hohenlimburger Werbewoche“ und um eine Korsofahrt des Radfahrer-Vereins Nahmer aus diesem Anlass. Im Mittelpunkt des Beitrags von Widbert Felka stehen die Aktivitäten dieses 1908 gegründeten einstigen Vereins.

Einen qualifizierten Beitrag zur Flurnamendeutung bietet Klaus Albert Höller: „Breckerfelder Flurnamen in westfälisch-bergischem Zusammenhang“. Er befasst sich mit dem Westfälischen Flurnamenatlas, erschienen in fünf Lieferungen in den Jahren 2000 bis 2012. Höller führt viele Flurnamen aus der alten Hansestadt auf und deutet sie. Es ist ein interessanter Lesestoff, der über die Grenzen Breckerfelds hinaus Interesse finden wird und Wissenswertes vermittelt.  

Die Abonnenten der Heimatblätter werden die neuste Ausgabe per Post erhalten. Im Einzelverkauf  ist das Heft erhältlich bei der Hohenlimburger Buchhandlung an der Freiheitstraße, in Elsey bei Lotto Marx an der Möllerstraße und in Hagen bei der Buchhandlung am Rathaus. Es kostet im Jahres-Abo 42 EUR, einzeln 3,50 EUR.

wf

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