Heimatblätter

HOHENLIMBURGER HEIMATBLÄTTER

Im Jahre 1983 hat der Verein für Ort- und Heimatkunde Hohenlimburg e. V. für die Herausgabe der bis dahin vereinseigenen Zeitschrift “ HOHENLIMBURGER HEIMATBLÄTTER“ unter diesem Namen einen eigenen Verein gegründet.

Die Zeitschrift wurde 1926 von Rektor Herrmann Esser ins Leben gerufen und erscheint als Monatsschrift.


Über den Teich des Lenneparks geht der Blick auf das Hallenbadgebäude. Das mit Schiefer verkleidete Bauwerk rechts ist das Haus Iserlohner Straße 15. An seiner dem Lennepark zugewandten Seite trägt es die Jahreszahl 1801. Foto: Widbert Felka, 21. August 2010

Zum Inhalt der aktuellen Ausgabe

Heft 9/2018 der HOHENLIMBURGER HEIMATBLÄTTER:

Aus der Entstehungsgeschichte des Richard-Römer-Lennebads und über Ortsnamen des Märkischen Kreises

Vom Mühlendorf zum Lennepark

An das Mühlendorf können sich nur noch wenige Hohenlimburger erinnern. Rund sechs Jahrzehnte liegt es zurück, dass es von der Bildfläche verschwand. Doch wo lag es? Einen Hinweis gibt der Name der Mühlenbergstraße, benannt nach dem angrenzenden Mühlenberg mit dem Möllerdenkmal auf der Höhe. Der Name des Berges wiederum geht zurück auf die einstige gräfliche Mühle unten im Tal. Als die Hohenlimburger Stadtväter der 1950er Jahre planten, die Innenstadt neu zu gestalten und auszubauen, ging es auch darum, nahe dem Zentrum einen Park zu schaffen. Mittelpunkt des noch in Anführungszeichen gesetzten „Lenneparks“ sollte ein Hallenbad werden, zu errichten in ebendiesem Mühlendorf.

Über die Entstehungsgeschichte des Bades berichtet Heimatvereinsvorsitzender Widbert Felka im soeben erschienenen Septemberheft der Hohenlimburger Heimatblätter. Er illustriert seine Ausführungen durch zahlreiche Fotos. Eindrucksvoll fällt gleich auf Seite 1 ein bisher unveröffentlichtes Aquarell von 1922 in den Blick, das die mehrstöckige Fabrikanlage der Tuchfabrik Nettmann zeigt, die sich dort seit dem 19. Jahrhundert einstmals wie ein riesiger Riegel in Richtung Lenne erstreckte. Im Jahre 1923 stillgelegt, wurde das Bauwerk erst 1960 abgerissen. Nur wenige Jahre darauf begannen auf dieser Fläche die Arbeiten zur Errichtung des Hallenbads. Bauherr war die Stadt Hohenlimburg. Die Bauzeit dauerte von 1964 bis 1967, die Einweihung war am 13. Januar 1968.

Ortsnamen des Märkischen Kreises

Kein Geringerer als der Iserlohner Ernst Dossmann, Architekt, Städteplaner, Schriftsteller und Heimatfreund, ist es, der ein bedeutsames Buch bespricht. Es hat den Titel „Die Ortsnamen des Märkischen Kreises“, verfasst von Michael Flöer. Der Rezensent zeigt sich voll des Lobes und begeistert über das im Auftrag der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen als Band 12 des „Westfälischen Ortsnamenbuches“ herausgegebenen 456seitigen Werkes. Zitat Dossmann: „ Auf dieses Buch haben viele Heimatfreunde aus mindestens vier Generationen gewartet.“ – Gefördert wurde es aus Mitteln des Landes Nordrhein-Westfalen und des Heimatbunds Märkischer Kreis. Ernst Dossmann vergisst es nicht, im Zusammenhang mit der Ortsnamenforschung Heimatforscher aus früheren Zeiten zu erwähnen, wie die Hohenlimburger Wilhelm Bleicher und Hermann Esser, den Iserlohner Friedrich Woeste und den Letmather Walter Ewig.

Auf Nettmanns Wiese vor 100 Jahren

In engem Zusammenhang mit dem Hauptthema des Heftes steht die Monatsfolge der „Hohenlimburger Szenen“. Es geht um ein 100 Jahre altes Foto aus dem Fundus der Hohenlimburgerin Margarete Reise, das Widbert Felka bespricht. Es bildet eine Idylle auf „Nettmanns Wiese“ ab, dort wo sich heute der Lennepark erstreckt.

Die Abonnenten der Heimatblätter haben die die neuste Ausgabe wie gewohnt per Post   erhalten. Im Einzelverkauf  ist das Heft wieder erhältlich bei der Hohenlimburger Buchhandlung an der Freiheitstraße, in Elsey bei Lotto Marx an der Möllerstraße und in Hagen bei der Buchhandlung am Rathaus. Es kostet im Jahres-Abo 42 EUR, einzeln 3,50 EUR.  

wf     

 

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