Heimatblätter

HOHENLIMBURGER HEIMATBLÄTTER

Im Jahre 1983 hat der Verein für Ort- und Heimatkunde Hohenlimburg e. V. für die Herausgabe der bis dahin vereinseigenen Zeitschrift „HOHENLIMBURGER HEIMATBLÄTTER“ unter diesem Namen einen eigenen Verein gegründet.

Die Zeitschrift wurde 1926 von Rektor Hermann Esser ins Leben gerufen und erscheint als Monatsschrift.

Zum Titelbild: Podiumsdiskussion aus Anlass des Jubiläums „100 Jahre Hohenlimburger Bauverein” im „Schloss Hotel Holzrichter”, 17. April 2026. Zu den Fragen des Moderators Robin Hiermer (Radio Hagen), außen links, stellten sich (v.li.) Ulrich Schulze-Witteborg, Michael Beckert, Alexander Rychter und Oberbürgermeister Dennis Rehbein.

Zum Inhalt der aktuellen Ausgabe

HOHENLIMBURGER HEIMATBLÄTTER für den Raum Hagen und Iserlohn, Heft 9/2026

100 Jahre Hohenlimburger Bauverein 1926 – 2026  

Die September-Ausgabe der Heimatblätter ist einem besonderen Kapitel des örtlichen Wohnungsbaus gewidmet: Der Hohenlimburger Bauverein feiert sein 100-jähriges Jubiläum. Das genossenschaftliche Unternehmen wurde 1926 gegründet. In diesem Jahrhundert hat der Bauverein bei der Versorgung mit Wohnraum für die Bevölkerung wie im Ortsbild unübersehbare Zeichen gesetzt. 

Volker Bremshey begleitete als Journalist den Hohenlimburger Bauverein über viele Jahre und hat dessen Geschichte für die Heimatblätter aufbereitet. Es begann am 7. April 1926 im alten Gasthaus Zur Schlossbrauerei, dem heutigen Kulturzentrum Werkhof, wo zur Gründungsversammlung aufgerufen wurde. Initiator war der Gewerkschaftssekretär und Sozialdemokrat Georg Scheer. Nach dem Vorbild einer Baugenossenschaft im rheinischen Solingen wollte man in Hohenlimburg der Wohnungsnot entgegenwirken. Die Stadt Hohenlimburg unter ihrem Bürgermeister Dr. Wilhelm Götz förderte das Vorhaben nach Kräften.

Noch früh im Gründungsjahr konnte auf dem Lölfert der erste Bauabschnitt in Angriff genommen werden. Ein umfangreiches weiteres Baugebiet wurde 1927 vorangetrieben: die Krahenbrink-Siedlung, heute Georg-Scheer-Straße und Teile der Heidestraße. Im Jahr 1928 folgte der „Jägerblock“ an der heutigen oberen Lindenbergstraße (damals noch Jägerstraße), geplant von Architekt Eugen Friederich.

Autor Bremshey beschäftigt sich auch intensiv mit der Entwicklung des Bauvereins nach dem Zweiten Weltkrieg mit all ihren Facetten. So spiegelte die in den frühen 1950er Jahren für Vertriebene aus den damaligen deutschen Ostgebieten errichtete Elseyer Hacheney-Siedlung europäische Geschichte wider. Sechzig Jahre später entsprach sie nicht mehr heutigem Wohnkomfort und wurde 2014 abgerissen. Vor 20 Jahren wurde der Bauverein von Turbulenzen erfasst, die heute aber Geschichte sind. Vorstandsvorsitzender Ulirch Schulze-Witteborg, in dieser Funktion seit 2016 im Amt, blickt auf ein erfolgreiches Jahrzehnt voller Aktivitäten zurück, etwa an der Straße „Im Spieck“ oder am Winkelmannweg. Zeitgemäß sind die Stichworte: Wärmepumpen, Photovoltaik-Anlagen. Bei dem Projekt Winkelmannweg sticht die Nutzung der Erdwärme hervor.

Erinnerung an die einstige >> Gesellschaft „Erholung“ <<
Die Reihe der Hohenlimburger Szenen erinnert an die Gründung der früheren >> Gesellschaft „Erholung“<< vor 200 Jahren im damaligen Gasthof Zur Post. Die Heimatblätter veröffentlichen eine Zeichnung des Architekten Eugen Friederich, der den Gasthof um 1926 malte. Im Laufe des 19. Jahrhunderts wechselte die „Gesellschaft“ ihr Quartier und schlug Wurzeln im altehrwürdigen Bentheimer Hof.

Die Abonnenten der Zeitschrift werden die neuste Ausgabe wie gewohnt per Post erhalten. Erhältlich ist das Heft in der Hohenlimburger Buchhandlung an der Freiheitstraße, in der Unternahmer bei Weinhandlung Steinbach, am Letmather Bahnhof am Kiosk von „Bahnsteig 42“, in Hagen in der Buchhandlung am Rathaus. Es kostet im Jahres-Abo 45,00 EUR, einzeln 4,50 EUR.            

wf

 

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