Heimatblätter

HOHENLIMBURGER HEIMATBLÄTTER

Im Jahre 1983 hat der Verein für Ort- und Heimatkunde Hohenlimburg e. V. für die Herausgabe der bis dahin vereinseigenen Zeitschrift „HOHENLIMBURGER HEIMATBLÄTTER“ unter diesem Namen einen eigenen Verein gegründet.

Die Zeitschrift wurde 1926 von Rektor Herrmann Esser ins Leben gerufen und erscheint als Monatsschrift.

Graffiti-Kunstwerk am Verwaltungsgebäude der Hohenlimburger Kalkwerke, Oeger Straße 39. Foto: Matthias Lange, 2024                                                                                                                

Zum Inhalt der aktuellen Ausgabe

HOHENLIMBURGER HEIMATBLÄTTER für den Raum Hagen und Iserlohn, Heft 7/2026

Von Steinbrucharbeitern und Fußballspielern

Die Juli-Ausgabe der Heimatblätter hat es in sich. Überraschende Themen und interessante Fotos aus der Welt der Arbeit, der Kultur, der Natur machen neugierig. Noch nie veröffentlichte Aufnahmen geben dem Heft zusätzliche Würze.

Das Titelbild zeigt das raumfüllende Graffiti-Kunstwerk an der Außenwand des Quartiers der Hohenlimburger Kalkwerke (HKW) in Oege. Es bildet einen Muldenkipper und einen Radlader in Aktion ab und führt zu dem Aufmacher der aktuellen Ausgabe: „In heimischen Kalksteinbrüchen“. Autor Widbert Felka geht weit zurück in die Geschichte des Kalkabbaus in Letmathe, Hohenlimburg und Hagen. Er dokumentiert den Wandel seit dem körperlichen Einsatz von Steinbrucharbeiter um 1900 hin zur heutigen Nutzung von Großgeräten. Das Denkmal des Steinebrechers in der Letmather Innenstadt symbolisiert die harte Knochenarbeit der Steinbrucharbeiter in alter Zeit.    

Das Kunstwerk am HKW-Gebäude stammt von dem professionellen Graffitikünstler Mark Roberz. Er kann eine ganze Reihe an eindrucksvollen Graffiti-Werken aufweisen: www.mrgraffiti.de. Motto: „Ideen braucht die Wand!“ 

50 Jahre Kirchenbergstadion
In einem weiteren Beitrag widmet sich Felka der Entwicklung des Elseyer Kirchenbergs seit den 1960er-Jahren. Zum Anlass nimmt er den 50. Jahrestag der Einweihung des Kirchenbergstadions, das seit fünf Jahren den Namen Erich-Berlet-Stadion trägt. Ein Foto zeigt den Planungsentwurf der Stadt Hohenlimburg von 1973.

Ein alter Zeitungsbericht spricht von 5.000 Besuchern bei der Eröffnung am 10. Juli 1976. Zwei Wochen später kam Bundesliga-Aufsteiger Borussia Dortmund ins neue Stadion und spielte gegen eine Hohenlimburger Auswahl 11: 1. Dass es im Jahre zwei nach der Eingemeindung von Hohenlimburg in die Großstadt Hagen am Tage der Eröffnung des Stadions am Kirchenberg auch Nebentöne besonderer Art gab, veranschaulichen zwei historische Fotos.
Der damalige Begriff lautete „Sportzentrum Kirchenberg“ und bezog das geplante Freibad nebenan mit ein. Eröffnet wurde es erst in den frühen 1980er-Jahren, doch schon vor 20 Jahren dauerhaft geschlossen. Die ehemalige Fläche kam seither über den Status einer Brache nicht hinaus.

Natur-Sensation in Iserlohn
Einmal mehr widmen sich die Heimatblätter einem ornithologischen Thema: „Natur-Sensation in Iserlohn: Seidensänger brütet erstmals im Märkischen Kreis“. Autor Andre Matull berichtet von seinen Beobachtungen am Seilersee in Iserlohn.  

Die Abonnenten der Zeitschrift werden die neuste Ausgabe wie gewohnt per Post erhalten. Erhältlich ist das Heft in der Hohenlimburger Buchhandlung an der Freiheitstraße, in der Unternahmer bei Weinhandlung Steinbach, am Letmather Bahnhof am Kiosk von „Bahnsteig 42“, in Hagen in der Buchhandlung am Rathaus. Es kostet im Jahres-Abo 45,00 EUR, einzeln 4,50 EUR.            

wf

 

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