Heimatblätter

HOHENLIMBURGER HEIMATBLÄTTER

Im Jahre 1983 hat der Verein für Ort- und Heimatkunde Hohenlimburg e. V. für die Herausgabe der bis dahin vereinseigenen Zeitschrift „HOHENLIMBURGER HEIMATBLÄTTER“ unter diesem Namen einen eigenen Verein gegründet.

Die Zeitschrift wurde 1926 von Rektor Herrmann Esser ins Leben gerufen und erscheint als Monatsschrift.

Rathaus der Stadt Hohenlimburg im Kreis Iserlohn und Zeitungskiosk im Rathauspavillon, um 1963 [Archiv Verein für Orts- und Heimatkunde Hohenlimburg e. V.]

Zum Inhalt der aktuellen Ausgabe

HOHENLIMBURGER HEIMATBLÄTTER für den Raum Hagen und Iserlohn, Heft 7/2024

Heimatblätter: Rathauspavillon und Städtepartnerschaft mit Bruck an der Mur

Das alte Schwarzweißfoto auf der Titelseite der neuen Heimatblätter-Ausgabe weist den Weg: Es geht um die 1960er Jahre, als in Hohenlimburg, damals noch selbstständige Stadt im Kreis Iserlohn, der Rathauspavillon eingeweiht wurde. Seit 60 Jahren prägt der Flachbau in ovaler Form das Ortsbild. Nun wurde er unter Denkmalschutz gestellt.

Mit dem gediegenen Bauwerk im Stil seiner Zeit und der Historie dieses Gebiets befasst sich Widbert Felka. Der Verfasser wendet sich dabei auch der mächtigen Blutbuche an dem Pavillon zu, die ein Relikt des einstigen Parks mit Villa der „Bongardtschen Gründe“ ist, die sich ehedem hier erstreckten. Der heute vergessene Begriff leitet sich von der Stahlfabrik und Drahtzieherei Gebr. Bongardt & Co ab, die bis Anfang des vorigen Jahrhunderts in diesem Areal betrieben wurde und dann nach Kabel, heute Stadt Hagen, übersiedelte. Ein Firmenbriefkopf von 1911 spiegelt Werksgeschichte. Jahrzehnte später entstand auf dem Gelände-Viereck zwischen Grünrockstraße, Preinstraße, Freiheitstraße und Stennertstraße die heutige Bebauung.

50 Jahre Städtepartnerschaft
Die Städtepartnerschaft zwischen Hohenlimburg und der österreichischen Stadt Bruck an der Mur besteht nun seit 50 Jahren. Und sie lebt. Volker Bremshey unternimmt in Wort und Bild einen eindrucksvollen Streifzug durch diese fünf Jahrzehnte der Partnerschaft. Er blickt auf den Gründungsakt am 4. Juli 1974 im Rathaus Hohenlimburg, die Einweihung der „Hohenlimburg-Brücke“ in Bruck 1993 wie auf die Partnerschaftssäule am Brucker Platz in Hohenlimburg. Insbesondere würdigt der Autor die menschlichen Begegnungen in beiden Städten und würdigt die Vereine, die diese Freundschaft mit Leben füllen. Manche fröhliche Begegnung tritt wieder ins Bewusstsein.

Auch nach Letmathe blicken die Heimatblätter wieder: „Die Letmather Kiliansreliquie – von Paderborn ins Sauerland“, hat Peter Trotier seinen Kurzbeitrag überschrieben. Die neue Reihe „Geschichtsquelle des Monats“ – sie stammt aus dem Bestand des Stadtarchivs Hagen – widmet sich einem Plakat aus dem Jahre 1952. „Hohenlimburger Heimatwoche“ ist es betitelt. Es ging damals um die Integration der Vertriebenen aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten, etwa aus Schlesien. Die Eröffnungsveranstaltung stand unter dem Motto „Was müssen Einheimische und Ostvertriebene voneinander wissen?“.

Die Abonnenten der Zeitschrift haben die neuste Ausgabe wie gewohnt per Post  erhalten. Erhältlich ist das Heft in der Hohenlimburger Buchhandlung an der Freiheitstraße, in Elsey bei Lotto Marx an der Möllerstraße, am Letmather Bahnhof am Kiosk von „Bahnsteig 42“, in Hagen in der Buchhandlung am Rathaus. Es kostet im Jahres-Abo 42 EUR, einzeln 4,00 EUR.

wf

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Eine Zeitschrift mit Tradition

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