Sa., 28.03.2026 | Ein mittelalterlicher Cold Case: Der Mord an Erzbischof Engelbert I.

Fotos befinden sich in unserer Bilder-Datenbank.
Heimatverein Hohenlimburg
29.03.2026

Über den gewaltsamen Tod des Erzbischofs Engelbert I. von Köln vor 800 Jahren

Die Anfänge Hohenlimburgs verlieren sich im Nebel der Geschichte. Die Vorgeschichte dieser Entstehung dagegen lässt sich an einem Ausgangspunkt festmachen, der gut dokumentiert ist. Dieses Geschehen liegt nun exakt acht Jahrhunderte zurück…  (Auszug aus den Hohenlimburger Heimatblättern, Heft 11/2025. Bericht von Prof. Dr. Gerhard E. Sollbach).

Ein ungelöster Kriminalfall des Mittelalters steht im Mittelpunkt unserer besonderen Exkursion: Vor genau 800 Jahren, am 7. November 1225, wurde Erzbischof Engelbert I. von Köln in einem Hohlweg am Fuß des Gevelsbergs überfallen und brutal erschlagen. Die Tat erschütterte seinerzeit das Reich – und gibt bis heute Anlass zu Fragen und Diskussionen.

Quelle: Detlef Klimke


Am Samstag, den 28. März 2026, begeben wir uns gemeinsam auf die Spuren dieses historischen Verbrechens. Wir besuchen den originalen Tatort in Gevelsberg und tauchen dort in die dramatischen Ereignisse von damals ein. Detlef Klimke wird vor Ort die Tat, ihre Hintergründe, die damaligen Machtverhältnisse sowie die besondere Topografie der Umgebung anschaulich erläutern und diese Geschichte lebendig vortragen.

Quelle: Traditionsbus Mark-Sauerland e. V.


Die An- und Abreise von Hohenlimburg nach Gevelsberg erfolgt stilvoll mit dem Traditionsbus des Vereins Mark-Sauerland e. V., der die Fahrt zu einem besonderen Erlebnis macht.

Hinweise zur Wegstrecke:
Die Strecke vor Ort beträgt etwa 600 Meter und verläuft durchgehend bergauf. Kurz vor dem Ziel führt eine relativ steile Steintreppe hinab auf den Grund des Hohlweges. Der Abstieg erfolgt auf eigene Gefahr. Ein Geländer ist vorhanden, die Treppe ist jedoch für Rollatoren leider nicht geeignet